Robin Crusoe hat ihn schon die ganze Woche vergeblich gesucht und heute dann endlich gefunden: Freitag. Was ein Glück. Damit das Glück richtig abgerundet wird, gibt es auch heute wieder den Webmaster Friday, der dieses mal wieder in die harte SEO Kerbe schlägt und von uns wissen will “Was ist die richtige Linkbuilding-Strategie?”. Es geht also um Linkaufbau.
Linkaufbau bei einem Blog?
Für angehende SEOs und versierte Webmaster sicherlich ein interessantes Thema. Für Blogger ist es eigentlich ein ärgerliches Thema. Warum? Aktiver Linkaufbau im Blog Bereich, bringt immer einen großen Teil an Spam mit sich. Jeder der hier etwas anderes behauptet, lügt. Ich bin mir ziemlich sicher, das fast alle Blogger mir zustimmen, wenn ich sage, zum Kommentarspam kommt mittlerweile vermehrt der Trackback Spam hinzu. Das sind leider zwei Arten von Backlink Generierung, die schnell und ohne großen Aufwand möglich sind. Letzterer wird zunehmend mithilfe von Twitter realisiert und kann sogar komplett automatisiert werden.
Linkaufbau für den Blog
Linkaufbau kann oder sollte man auch ruhig bei seinem Blog betreiben. Zumindest zu Anfang. Wer seinen Blog zum Start etwas bekannt machen möchte, der macht dies in der Regel auch über die Kommentare. Das ist auch vollkommen in Ordnung. Nur ist es eben ein recht großer Unterschied, ob man einmalig einen Kommentar hinterlässt oder sich dauerhaft an Diskussionen in einem Blog beteiligt. Vermeiden sollte man den Gebrauch eines Keywords anstatt des eigenen realen Namen beim Eintrag des Blog Kommentar. Wer ein Keyword anstatt seines Namens im Blogkommentar verwendet, kann schon mal schnell in Ungnade fallen. Wir machen es uns hier manchmal auch einen Spaß daraus, die Keywords zu löschen und dann durch einen schönen dummen Spruch zu ersetzen. Oder die URL durch eine von der Konkurrenz auszutauschen
Letztendlich sitzt man als Blogger immer am längeren Hebel und das sollte man diesen (manuellen) Spammer auch mal spüren lassen. Habt also ein wenig Spaß dabei, es sei Euch gegönnt.
Linkaufbau für den eigenen Blog, geschieht am besten auf einer “persönlichen” Ebene (Blogger Duzen sich generell auch) von daher sollte auch der reale Vorname verwendet werden. Mit einem passenden Gravatar (das kleine Bildchen neben Eurem Kommentar), bleibt man auch gleich besser in Erinnerung.
Vorsicht mit Ping und Trackbacks
Leider werden Ping und Trackbacks immer öfters zum Linkaufbau missbraucht. Da werden 4-5 kurze Sätze geschrieben und locker 8-10 Pingbacks versendet. Das ganze als “News”, “Links der Woche/Tag/Monat” getarnt. Natürlich sind a auch welche darunter, die wirklich nur eine Empfehlung für Ihre Leser damit machen wollen. Wer allerdings nur zwei Artikel in der Woche schreibt, wovon einer dann die “Links der Woche” ist, der darf sich nicht wundern, wenn dies mal negative Reaktionen verursacht. Mittlerweile sind das doch recht viele, die genau diese Methode nutzen. Da wird dann nach ein paar Wochen (wenn keiner mehr dran denkt oder diese liest) die Links der Woche aus dem Artikel wieder entfernt. Aufgefallen ist mir dies, als ich kürzlich das neue Script von Sergej für meinen alten Blog einsetzte. Da staunte ich nicht schlecht, was da alles zu tage kam. Kurzum: Prüft besser mal alle paar Wochen die Links. Mein Tipp: Ganz besonders die Links von Gewinnspielen überprüfen!
Gute Artikel, gute Links!
Als einigermassen fleißiger Blogger, braucht man sich eigentlich nicht wirklich um einen Linkaufbau zu bemühen. Wer interessante oder unterhaltsame Artikel verfasst, der wird auch verlinkt. Vielleicht nicht mehr so viel, wie es vor 2-3 Jahren noch der Fall war, verlinkt wird aber dennoch. Nur die Anzahl und Art hat sich halt ein wenig verändert. Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, das man über kurz oder lang, für seine Mühe belohnt wird. In der Regel sind das dann auch die Wertvollsten Links, die ein Blogger erhalten kann und oftmals entstehen dadurch auch neue Kontakte.
Blog Verzeichnisse und Blog Portale
Die bringen zu Beginn auch etwas,wenn auch nicht unbedingt viel. Ein paar neue Besucher sind eventuell auch noch drin aber für wirklich Wertvoll halte ich diese Verzeichnisse und Portale nicht. Lohnender ist da der direkte Kontakt zu anderen Blogger oder Leser. Neben Twitter ist hier auch YouTube empfehlenswert.
Blog Paraden und Blog Projekte
Blog Paraden sind leider auch etwas in Verruf geraten da damit auch oftmals keine ehrliche Absichten mit verfolgt werden. Hin und wieder starten aber andere Blogs, die ein oder andere Parade mit interessanten Themen. Da sollte man sich daran beteiligen. Neben dem ein oder anderen Link, der dabei für den Blog abfällt, stößt man auch auf spannende Artikel und knüpft dabei neue Kontakte. Bei den zahlreichen Blog Projekten, trifft dies ebenso zu. Der Unterschied zwischen Blog Paraden und Projekten, ist relativ gering. Blog Projekte finden in der Regel stets einmal die Woche statt und beinhalten ein neues Thema. Wer regelmäßig an solchen Projekten teilnimmt, wird irgendwann zahlreiche positive Nebeneffekte feststellen.
Als Blogger muss man sich nur bedingt um einen Linkaufbau kümmern, vieles geschieht immer noch von alleine. Mit der Zeit bekommt man eben auch etwas zurück. Manchmal dauert dies eine Weile, umso mehr freut man sich dann darüber. Wer aktiven Linkaufbau für seinen Blog betreibt, damit er beispielsweise mehr Besucher via Suchmaschinen erhält, sollte dies mit Bedacht tun. Neben den Suchmaschinen, sind aber auch gängige Web 2.0 Seiten nicht zu vernachlässigen. Twitter, YouTube oder Facebook gehören auch zum Bestandteil eines gesunden Linkaufbau. Wer allerdings anfängt zu spammen oder auf fragwürdige Methoden zurückgreift, kann sich schnell ins Abseits katapultieren.








Interessant, dass Du Kommentar-Spam als Linkaufbau-Methode verstehst
Nee, im Ernst: das ist natürlich ärgerlich. Aber im Grunde doch nur eine oberflächliche und kurzfristige Strategie. Keywords als Namen zu vertauschen und sogar die Konkurrenz anzulinken, ist aber auch nicht gerade nett… Ich lösche in solchen Fällen einfach nur die URL.
Ansonsten betreibt man als einigermaßen aufgeweckter Blogger sowieso Linkbuildung. Aber genau wie Du schreibst: es ist nicht verkehrt, für ein ausgewogenes Verhältnis von Suchmaschinen und Besuchern zu sorgen.
Na, mal sehen, wann ich zu meinem Beitrag komme. Ich muss ja auch noch meine DSDS-Eskapade auswerten…
Gruß, Martin
btw: da ist kein ping beim wmf angekommen…
Ich glaube beim Linkaufbau muss so einiges herhalten. Kommentarspam wird von vielen genutzt weil die einfach zu Faul sind, ordentliche Links selbst zu erschaffen.
Danke auch für den Hinweis. Ich hab den Trackback nochmals manuell gesendet.
Echter Name oder nicht, bei mir heißt nun mal die Domain genau wie mein Nickname. Aber es ist ja nicht so etwas wie “Zellenradschleusen” oder “Schüttguttechnik”, manchen ist auch gar nichts peinlich.
Schöne Einleitung
Blogs haben natürlich durch den Community-Faktor einen großen Vorteil.
Das kann aber – in meinen Gedanken – auch zum Nachteil werden:
Je mehr man sich auf die Community bezieht, desto mehr Links usw. liefert sie dir. Beziehst du dich aber nur auf diese Themen, interessiert das auch irgendwann keinen mehr. (Beispiel: Gewinnauswertung von Blogs) Die richtigen Massen an Links bekommen dann doch Seiten, die an der Quelle sitzen oder selbst die Quelle sind.
[...] auch eine Möglichkeit des Linkaufbaus ist. Andreas hat das Thema Linkaufbau auf ‘Benötigen Blogs einen Linkaufbau?‘ auf Blogs bezogen und schreibt über Verlinkungen in der Bloggosphäre, Pingbacks, [...]
Guter Artikel der den Sachverhalt kurz zusammenfasst. Den Pingback-Spam hatte ich auch mal eine zeitlang auf meinem Blog, hat aber wieder abgenommen.
Ich persönlich bin der Meinung das man von ganz allein ausreichend Aufmersamkeit und Backlinks sammelt wenn man sich auf anderen Blogs, die im weitesten Sinne mit dem eigenen Thema befassen, in Diskussionen einbringt und fleissig kommentiert. Aber eben nicht mit Kommentaren wie: “toller artikel!” oder “danke für die infos”. Etwas mehr Substanz sollte schon drin stecken damit es was wird.
Du schreibst, dass du manchmal bei Keywords die URL durch die der Konkurrenz austauschst.
An sich natürlich gut, Keyword-Kommentare nicht einfach so zu lassen, ich selber entferne ich den Fällen jedoch einfach die URL.
(Nofollow reicht ja eigentlich nicht aus, da zu einem guten Link-Aufbau auch nofollow-Links gehören…)
Ersetzst du aber die URL, dann kann das zumindest in meinen Augen ernsthafte Folgen haben.
Sagen wir mal, ich schreibe mit dem Keywort “Versicherungen” einen Beitrag bei dir und verlinke versicherungsseiteX.
Nun änderst du die Verlinkung in versicherungsseiteY.
An sich freut sich versicherungsseiteY garantiert über den zusätzlichen Backlink, der darüber hinaus auch noch ein super Keyword enthält, allerdings gibst du damit auch versicherungsseiteY als Urheber des Kommentares an.
Ist der Kommentar jetzt in irgendeiner Form überflüssig / Spam oder selbst wenn er nur eine Sichtweise präsentiert, die versicherungsseiteY nicht repräsenterien möchte, dann kann man das doch sogar schon als Rufmord auffassen oder auf der anderen Seite als Urheberrechtsverletzung für versicherungsseiteX oder liege ich falsch?
Linkaufbau in Social Netzwerken zu betreiben ist der falsche weg, da die Gewichtung hier schnell durch SERP umgestellt werden kann.
Wichtig und nachvollziehbare Links durch nachhaltige Kommentierungen mit Sinn und Verstand führen sicherlich nicht schnell zu einer Linkmasse, aber mit dem Hintergrund von guten Artikeln wird eine nachhaltige Verbreitung durch Empfehlungen schnell Fahrt aufnehmen.
Zum Thema Linkaufbau sollte man auch die Zielsetzung des Blogs hinterfragen. Bei einem technischen Geekblog nutzt es sicherlich die Hersteller der Produkte im Boot zu haben.
[...] von blogszene hat das Thema Linkaufbau für Blogs bereits in einem Artikel zum heutigen Thema beleuchtet. Er ist der Meinung, dass es zu Beginn [...]
Hallo Tarik,
da hast Du sicher nicht ganz unrecht. Bisher ist das aber auch noch nicht vorgekommen, das ich die URL einfach geändert habe. Meistens bleibt nur Zeit um das Keyword zu löschen bzw. zu ersetzen.
Gruß,
Andreas
[...] Andreas von WP-Zone fragt sich: “Benötigen Blogs einen Linkaufbau?“ [...]
Jede Website braucht einen linkaufbau und erfährt diesen entweder nur auf natürliche Weise oder eben auch durch ein bischen Arbeit und Beteiligung an anderen Blogs. Nichts spricht dagegen für vernünftige Kommentare auch einen Backlink zu vergeben. Und warum auch nicht mit dem Keyword-Wunsch des Kommentators. Solange er mit seinem Kommentar für Mehrwert im Blog gesorgt hat und nicht nur “tolle Seite” und son ein Sinnlos-Zeug. Was macht es für einen Sinn einen Blog zu betreiben, wenn man nicht das Interesse daran hegt, dass viele Menschen diesen auch lesen – ergo macht es doch Sinn das der Block auch in den Sumas nicht unter dem Namen des Betreibers sondern unter den entsprechenden Inhalten gefunden wird. So können die Blogger sich auch untereinander helfen Ihre Projekte einer noch größeren Menge zu zuführen.
Linkbuilding ist eh eine neverending Story, keiner weiß so recht, was sich wie auswirkt.
Für Blogger kann dieses Thema mitunter ohnehin ein schier unlösbares Problem darstellen, wenn man nicht gerade eine gewisse Schiene verbal beackert. Wenn ich mal von meiner Seite ausgehen darf, hier wird über alles mögliche gefachsimpelt und schlichtweg meine eigene Meinung veröffentlicht. Hier eine Linkstruktur zu finden ist fast aussichtslos.