Die Tags (sogenannte Schlagwörter) nutzen fast alle Blogger. Wer die Tags geschickt einsetzt und neben einzelnen Begriffen auch Kombinationen von 2 oder 3 Begriffen als Tag vergibt, der darf sich über guten Traffic auf den Tag-Seiten freuen und könnte sogar so weit gehen, dass er Tag-Seiten unabhängig von den anderen Seiten im Weblog vermarktet. Wer natürlich keine oder kaum Besucher auf den Tag-Seiten hat, sollte Abstand von Werbung nehmen, da Tag-Seiten nicht unbedingt die schlechtesten Einstiegsseiten sind und durchaus Traffic bringen, der auch länger bleiben möchte. Am besten schaut man in Google Analytics oder mit einem anderen Tracking vorab nach.

In Analytics geht es ganz einfach. Man geht auf „Content“ dann auch „Beliebteste Zielseiten“ und gibt in die Eben in den Filter ein, die man sehen möchte. Im Fall von Blogszene.com war dies „/tag/“ und schon sehe ich nur noch Zielseiten die diese Ebene in der URL haben.
Traffic steigern
Innerhalb der Tags wechselt ständig der Content. Immer neuer Content ist für Google zwar sehr angenehm, aber bringt auch den Nachteil, dass Google die Unterseiten immer wieder neu einstufen muss. Neue Headlines und neue Teaser sorgen also auch für Verwirrung. Um relativ stabile Rankings mit den Tags zu erzielen, sollte man also festen Content über den wechselnden Content stellen. Festen Content generiert man über die Beschreibungen der Tags, die man in jeder modernen WordPress-Installation anlegen kann. Nur leider geben 99% aller WordPress-Themes die Beschreibungen der Tags gar nicht im Front-End aus. Das kann man aber relativ einfach ändern.
Beschreibung anlegen
Im ersten Schritt legt ihr die Beschreibung zu einem Tag an. Wie das geht, sollte eigentlich jeder Blogger wissen. Aber trotzdem: Geht wie auf der kleinen Grafik zu sehen, zu euren Tags. Dort wählt ihr einen Tag aus und bearbeitet diesen.

Ihr könnt so viel Text in die Beschreibung eintragen wie ihr möchtet. Als kleinen Tipp möchte ich euch sagen, dass ihr auch HTML-Code innerhalb der Beschreibungen benutzt könnt. Wer es will, kann jedem Tag ganz individuelle Werbung verpassen und so genau auf das Thema abgestimmte Partnerprogramme einsetzen. Man muss also nicht in jedem Tag Werbung schalten, sondern nur da, wo man meint es lohnt sich. Man kann auch Tags die thematisch passen, einfach intern verlinken. Wie auch immer, dass nur als Tipp mitten im Artikel für die Leser, die wirklich aufpassen. Bei der Textlänge solltet ihr nicht zu sparsam sein. Zwischen 100 bis 200 Wörter sollten es schon als Minimum sein und bitte, pumpt die Beschreibungen nicht übertrieben mit Keywords voll.
Beschreibung im Theme einbinden
Geht im Editor auf die „archive.php“ Dort findet ihr auch ein paar Zeilen für die Tags. Da nicht jede Datei bei jedem Nutzer identisch aussieht, solltet ihr mitdenken. An der Stelle wo es um die Tags geht, baut ihr den sogenannten „Template-Tag“ für die „Tag-Description“ ein. Das ist das, was auf dem Screenshot ganz hell ist.

Auf WordPress.org findet ihr im Bereich der „Template Tags“ auch weitere Informationen über diesen Tag. Wie ihr am Ende die Unterseiten der Tags gestaltet, ist ganz allein eure Entscheidung. Als Demo habe ich auf Blogszene.com mal den Tag „Blogger“ mit der Description versehen, damit ihr seht wie das aus dem Editor, am Ende auf der Website aussieht.
Ich wünsche Euch viel Spaß mit den Beschreibungen der Tags. Übertreibt es halt einfach nicht, denn man kennt es ja, man probiert es aus, es funktioniert und man neigt schnell zu Übertreibungen.







Schöner Artikel, erst vor ein paar Tagen hatte ich beim anlegen neuer Tags die Idee mal ein wenig zu schauen was man mit der Description alles machen kann. Bei der nächsten Bastel-Phase werde ich mich mal damit befassen.
In den ersten Wochen meines Blogs sind die Besucher noch regelmäßig über die Tag-Seiten eingestiegen. Wäre ja nicht verkehrt die Tag-Seiten auch künftig als Einstiegsseiten zu fokussieren.
Wirklich interessante Sache. Ich hab das bisher nur über die Kategorie Seiten so gemacht die mittlerweile äußerst gut ranken.
Das mit den Tag-Seiten genauso zu machen ist eigentlich eine logische Schlussfolgerung. Werde mich da auch mal dran setzen…
Danke für den Tipp und den wie immer ausführlichen Beitrag.
Hallo und vielen Dank.
Das ist eine schöne Lösung. Bei den meisten Themes wird die Beschreibung ja nicht angezeigt. Beschert mir jetzt zwar eine Menge Arbeit, aber ich denke das wird sich lohnen.
Vielen Dank
Coole Sache, hatte sowieso vor meine Tag-Seiten besser zu gestalten. Eine Frage noch: Kann man dort auch irgendwie Meta-Daten mitreinbekommen?
Alle Meta-Angaben, von Title, Description bis Keyword, definiere ich generell über wpSEO.
[...] sich Tags aus SEO Sicht wesentlich besser wie der Kollege eisy es erst gestern in seinem Bericht zu Tag Beschreibung geschrieben [...]
[...] Beschreibung von Tags in WordPress anzeigen http://www.blogszene.com/beschreibung-von-tags-anzeigen.html [...]
[...] des Wissens und der anschließenden Lust. Auf Blogszene.com schrieb ich letzte Woche den Beitrag „Beschreibung von Tags anzeigen“ und erklärte darin die Basics, wie man die Beschreibungen von Tags in den Unterseiten der Tags [...]
Danke für den Tipp, in meinem Template war die Beschreibung der Tags nicht ausgegeben und habe Sie nun hinzugefügt. Jetzt fehlt nur noch eine entsprechende Beschreibung für jeden Tag.
Der Artikel hat geholfen meinen Blog ein Stück weiter zu optimieren.
Ah, klasse.
Dachte bisher es gibt Beschreibungen nur für Kategorien. Großer Tipp, vielen Dank. Meine Tagseiten funktionieren in der Regel ohne Description schon ganz gut, das wird jetzt hoffentlich noch besser.
Bisher hatte ich drauf geachtet, Tags möglichst nur aus einem Wort zu machen, weil es a) blöd in der Tagcloud aussieht, wenn ein Tag zu lang ist und es mir b) zu stark in Richtung DC geht, wenn ich mit Tags aus 2-3 Wörtern wesentlich mehr automatisch generierte Tagseiten bekomme.
Deine Idee, sich die Arbeit zu machen und einzelne Tag-Descriptions zu schreiben gleicht mein Problem b) aber schon mal aus und Problem a) ließe sich sicherlich mit ner Style-Lösung verkleinern. Gute Idee auch, was du gemacht hast: Die Tag-Seite für “erklärende” Zusatzinfos zu nutzen. Dadurch bekommen sie dann auch den von Google vorgeschlagenen, von dir angesprochenen Mehrwert für die Besucher.
Dann gibts ja jetzt wieder was zu tun
Besten Dank für die tolle Anleitung.
War zwar etwas aufwendig zu finden, wo jetzt genau der Code hin muss aber es wird darauf hingewiesen, dass es nicht bei jedem gleich aussehen muss.
Danke nochmal.
Feine Sache, die Tag-Seiten können so echten Mehrwert bringen, das hat viel Potential. Nur Deinen Tipp mit dem HTML in der Tag Description musst Du noch mal genauer erklären
Also normalerweise wird ja jeder HTML-Code aus der Tag Description automatisch entfernt – gibt es da einen speziellen Trick?
[...] paar Wochen hatte eisy einen sehr interessanten Artikel bei Blogszene geschrieben, indem man seine Tags optimieren konnte. Nun bin ich vor kurzem auf ein WordPress Plug-in gestoßen, das noch etwas aus den Tags [...]
Danke für die Anmerkungen…
Mit den Beschreibung kann man ja echt einiges machen…
Werde die ganze Geschichte direkt mal testen…
Komme sicherlich nochmal vorbei…
Das mit den Descriptions hab ich schon. Noch mehr Tag-Optimierung geht auch, in dem man die Tag Base entfernt: http://bit.ly/dBS8Y5
Super, schön beschrieben… genau das haben wir auch gesucht. In unserem Thema wurde auch keine Beschreibung der Tags angezeigt. Danke für den Beitrag.