Freitag, die Woche ist fast geschafft. Bevor hier aber das verdiente Wochenende eingeläutet wird, gilt es sich mit einem recht interessanten Thema vom Webmaster Friday zu beschäftigen. Es handelt sich dieses mal um die Informationsflut und wie man diese bewältigen kann. Gibt es überhaupt ein zu viel an Information?
Informationskanäle
Ich weiß gar nicht genau, wie groß die Anzahl der zur Verfügung stehenden Kanäle ist, aber es ist definitiv für jeden das passende dabei. Die wohl bekanntesten und sicherlich auch meist genutzten Kanäle dürften TV, Radio und Printmedien sein. Der Nachteil der genannten ist aber, das man nicht wirklich im Vorfeld auswählen kann, welche Informationen man eigentlich erhalten möchte. Da ist das Internet natürlich wesentlich flexibler. Google News ist beispielsweise sehr beliebt und mittlerweile wird deswegen auch um die vordersten Plätze hart gekämpft. Yahoo Pipes ist auch eine gute Möglichkeit, seine eigenen News als Informationskanal zusammen zu stellen.
Nicht zu vergessen die zahlreichen Webseiten, Portale, Themenbezogene News Blogs und ja, auch Twitter kann man als Informationskanal nutzen. RSS Feeds nutze ich ebenfalls aber diese hauptsächlich nur, um Englischsprachige Informationen gleich Morgens in Thunderbird abzurufen. Aufgrund der Zeitverschiebung, ist das Sortieren und Erfassen für mich einfacher. Blogger sagen dazu auch gerne “scannen”. Titel erfassen, Artikel überfliegen, vorab auswählen was für mich von Interesse ist oder nicht. Erst dann lese ich mir in Ruhe die Beiträge durch. Bei Twitter ist es Tagsüber noch einfacher. Nach einer Weile weiß man genau, wer desöfteren gute oder spannende Infos weitergibt. Nicht nur die eigenen, sondern auch andere. Entdeckungstour im Schnellverfahren. Ein Paradies für “Scanner” wie mich. Ich glaube, Facebook bietet ähnliches. Was soll ich sagen, ich habe mich immer noch nicht mit Facebook befasst. Mit ein wenig Glück, erledigt sich die Sache auch von alleine und mir bleibt das dann erspart.
Spezielle Tools oder Desktop Nachrichten Ticker benutze ich nicht obwohl das bestimmt eine klasse Sache wäre. Ähnlich wie bei Twitter mittels Hashtags eine Vorgabe zu den anzuzeigenden News definieren. RSS Feeds, ausgewählte Twitter Accounts, Online Nachrichten einbinden und das ganze von dieser Software ausfiltern lassen. Das würde mir schon gefallen und bestimmt einiges an Zeit sparen.
Informationsflut?
Ich persönlich denke nicht, das es ein zu viel an Informationen gibt. Allerdings steigt die Masse der Infos stetig an, was aber leider nicht für die Qualität gilt. Man muss auch höllisch aufpassen, was oder wem man glaubt denn es gibt einfach eine Menge Leute, die einem etwas vormachen aber im Endeffekt nur ihre eigenen Ziele verfolgen. Manipulation via Internet ist relativ einfach. Das macht die ganze Angelegenheit auch nicht einfacher und Filtern muss man nicht nur bei der Auswahl der Informationen, sondern auch im Kopf.
Es kommt einfach zu oft vor, das dies nicht passiert und im schlimmsten Falle Personen dadurch zu Schaden kommen. Ich denke da an diese “Shit Storms” wo alle wegen Unwahrheiten oder Kleinigkeiten, andere auf übelste Beschimpfen. Bild.de verursacht so etwas recht gerne es gibt auch unbedeutendere (geht das überhaupt noch im Fall von Bild?) Medien die ebenfalls darauf setzen. Im Moment kann man das Spielchen gut an der Person Jörg Tauss verfolgen. Wenn der Hopps geht, dürfte die Piraten Partei gleich einen Grund mehr haben, sich schnell umzubenennen.
Eine wirkliche Informationsflut, gibt es meiner Meinung nach nicht. Dazu gibt es zahlreiche Möglichkeiten um dies zu bewältigen. Im schlimmsten Fall kann man immer noch den Stecker ziehen.








Informationsflut – ein Thema worüber ich mir die Woche auch Gedanken gemacht habe.Ich persönlich finde, das es schon schwieriger wird alle Informationen (zeitnah) zu verarbeiten. Erschwerend kommt hinzu das – wenn man Quellen wie Twitter und RSS-Feeds nutzt – man Informationen immer häufiger doppelt und dreifach bekommt. Ein neuer Blogbeitrag landet automatisch im RSS-Reader, wird dann noch vom Blogbetreiber (dem man natürlich folgt) auch via Twitter veröffentlicht. Der Tweet wird dann noch von einigen Leuten denen man auch folgt retweeted und schon ist die Timeline gut gefüllt. Wenn man dann noch Fan auf Facebook ist bekommt man bei dem ein oder anderen nochmal eine “Kopie” der Buchstabenflut. Marketingtechnisch mag das ja alles so richtig sein, aber aus User-Sicht ist es manchmal doch recht “unhandlich” bis “nervig”. Man könnte natürlich das ein oder andere RSS-Abo löschen oder den Twitterer entfolgen, jedoch läuft man dann Gefahr andere Informationen dadurch nicht mehr zu erhalten.
Alles nicht so einfach – also muss man sich da schon organisieren um alle für einen wichtigen Infos zu bekommen und dabei nicht genervt zu werden.