Bilder machen Leser? Nun, die größte Suchmaschine besitzt eben nicht nur einen organischen Index mit normalen Suchergebnissen, sondern auch die Google Image Search und eben diese, nutzen tausende Menschen allein in Deutschland täglich. Irgendwo kommen die Bilder ja her und die Quellen sind nichts anderes als normale Websites, Blogs, Foren usw. Aber das weiß ja so ziemlich jeder hier im Weblog. Wer in der Vergangenheit öfters im tagseoblog.de gelesen hat, wird einige Tipps zur Optimierung von Bild-Content bereits kennen und daher erspare ich es mir auch, hier auf die Optimierung von Bildern einzugehen. In der Hoffnung, dass in Zukunft auf tagseoblog.de wieder mehr Blogbeitrag in Richtung Google Bildersuche kommen.
Bild-Quellen
Damit man Bilder überhaupt in Beiträge bekommt, muss man entsprechendes Equipment haben um Bilder selbst zu knipsen. Alternativ und sicher auf die beste Lösung für die meisten Bilder, kann man Bilder auch aus freien Quellen entnehmen und die Quellen dann als Copyright-Hinweis im Beitrag mit angeben. Dazu einfach bei Google etc. mal kostenlose, lizenzfreie Fotos eingeben und die Ergebnisse durchstöbern. Eine Empfehlung wäre da beispielsweise Pixelio.de mit einer großen Auswahl. Man kann auch den etwas in die Jahre gekommenen Blogbeitrag von Malte lesen, der dort „117 Quellen für kostenlose Bilder“ aufzeigt. Kostenpflichtige Datenbanken für Bildmaterial gibt es ebenfalls. Allerdings empfehle ich da jetzt nichts, da alle mir bekannten Datenbanken irgendwelche Haken haben. Beispielsweise „Fotos bezahlen und trotzdem den Urheber nennen“, solche Dinge gehen mir leider nicht richtig in den Sinn. Entweder gratis, dann mit Nennung, oder kostenpflichtig, dann aber bitte ohne Pflicht zur Nennung. Wie dem auch sei, darum geht es nicht.
Es gibt also wahrhaftig genug Möglichkeiten wie man an Bildmaterial kommt. Es gibt aber auch noch eine weitere Methode – und sicher auch noch viele andere Methoden – wie man Bildmaterial für Beiträge bekommt, ohne Fotos knipsen oder kaufen zu müssen.
Online Diagramme erstellen
Gestern habe ich mir mal Gliffy angeschaut und weil ich mir manchmal Dinge an einem Tag ansehe und am nächsten wieder nicht mehr mag, habe ich bis heute gewartet, bevor ich es euch empfehle. Gliffy – zu finden auf Gliffy.com – ist ein virtuelles Tool mit dem Diagramme etc. direkt im Browserfenster erstellt werden können. Mit Diagrammen meine ich nicht nur die handelsüblichen Balken- und Torten-Diagramme, sondern auch komplexere Diagramme und Darstellungen wie Schaltpläne etc.

Gliffy funktioniert ganz einfach. In der Sidebar bekommt ihr verschiedene Symbole in Kategorien unterteilt angezeigt. Packt ein Symbol mit der Maus an, zieht es euch auf das leere Dokument und dreht, schiebt, färbt oder beschriftet es wie es euch beliebt. Solche Grafiken lassen sich in nahezu jedem technisch angehauchtem Blogartikel unterbringen. Wo immer eine Erklärung zu etwas in Textform steht, könnte man es auch mit einer solchen Grafik bildlich darstellen.
Dateinamen beachten
Denkt bitte daran, gebt euren Bildern immer einen ordentlichen Dateinamen, mit dem ihr wollt, dass man eure Bilder am Ende auch in der Google Bildersuche und in anderen Bildersuchen findet. Wer nur DC47752.JPG oder sowas benutzt, braucht sich nicht wundern wenn über die Bildersuche keine Besucher in den Blog finden.
Kein Grund für bilderlose Beiträge
Für Beiträge ohne Bilder gibt es eigentlich keinen Grund. Selbst wenn man keine Idee für ein Bild hat, kann man eventuell einen Screenshot machen. Geht selbst das nicht, ist es vielleicht eine Option, ein Zitat als Grafik einzufügen. Sprich, man schreibt sich ein Zitat normal ins Dokument und macht von der Zeile einen Screenshot. Verpackt das mit einem netten Rahmen (Schatten, Rand etc.) und fertig ist die Grafik. Ich hoffe natürlich jetzt nicht überall solche Text-Schnipsel als Grafiken zu sehen.
Beiträge korrekt formatieren
Je mehr Bilder ihr allerdings in einen Beitrag packt, desto schwieriger wird es auch, den Leser damit nicht zu stören. An der Formatierung von Beiträgen mangelt es bei vielen Bloggern – nicht bei der Mehrheit, aber bei vielen – und damit es bei euch in Zukunft alles passt, schaut doch mal bei webstandard.kulando.de im Blogbeitrag „Bilder im Blog-Layout optimieren“ vorbei. Darin findet ihr wichtige Tipps für das richtige Layout in Beiträgen.
Bilder, Bilder und Bilder
Sicher ist das nicht für jeden Blogger Neuland. Besonders die Blogger die sich nebenbei auch mit Suchmaschinenoptimierung befassen, wissen was die Bildersuche an Traffic bringen kann. Doch da Blogszene.com gewiss nicht nur die alten Hasen bedient, sondern besonderen Wert auch auf die Basics legt, hoffe ich sehr, hier dem einen oder anderen Blogger geholfen zu haben. Viel Spaß nun mit euren ganzen Bildern und vergesst vor lauter Bilder nicht, dass Blogbeiträge in Textform im Quellcode zu finden sein müssen.











Gliffy.com ist mal ein echt super Tipp! Das kannte ich überhaupt nicht.
Bilder Optimierung rückt ja nun immer mehr in den Fokus. Vor allem weil da mit relativ wenig Aufwand, viel erreicht werden kann. Ist ein spannendes Thema!
Guter Beitrag. Hier gibt es auch noch Ressourcen zum Thema Bilder SEO http://andre.fm/?s=bilder+seo und auf der Campixx halte ich eine Vortrag dazu mit spannenden Details
Ja, schöner Artikel und ein guter Tipp. Ich habe solche Sachen bisher immer mit Freehand (!) gebaut. Aber komfortabel ist was anderes. Danke für den Tipp – und tatsächlich gut geeignet, um nicht nur eine Seite zu bebildern, sondern auch Dinge für die Leser anschaulich zu machen.
Ja, ein Blog-Post mit einem Bild oder Bildern sieht doch wesentlich ansprechender aus. Auf http://www.sem-stammtisch-frankfurt.de versuchen wir, wenn möglich, auch mit Bildern/Screenshots zu arbeiten. Allerdings kostet es auch immer Zeit, die Bilder richtig zu bearbeiten, mit META-Informatioen (Name, Alt-Text, Titel…) zu versehen und schön in den Textfluss einzubauen. Das darf nicht vergessen werden.
Als WordPress-Plugin nutzen wir für die Bilddarstellung das Plugin Floatbox Plus. Vielleicht für den einen oder anderen interessant.
Hey,
dass ist mal ein toller Beitrag! Das Tool finde ich total klasse, nur weiß ich noch nicht, ob ich es so nutzen kann.
Ich schreibe über Kindergeld, Kinderzuschlag usw. unter www.litia.de Bin dabei Anleitungen zuerstellen, da kommt mir Dein Artikel gerade recht. Auch die empfohlende Seite von Dir ist Super!
Mach weiter so. Hab mir erstmal eine Lesezeichen gesetzt
Liebe Grüße
Simon
Hallo,
den Link auf den Dienst kannte ich auch noch nicht. Danke dafür
Allerdings fraglich, ob man wirklich “Besucher durch Bilder” fängt. Aus eigenen Erfahrungen weiß ich, dass (zumindestens bei mir) die Absprungrate der Besucher die über die Bilder kamen, imens hoch war. Das liegt schlicht daran, dass die maximal noch nach einem Bild schaun, aber sie eigentlich der Inhalt nicht wirklich interessiert. Generell kann das zwar funktionieren, aber ich denke, dass ist nicht der Renner. Hat damit schon mal wer richtig gute Erfahrungen machen können? Also sprich Usertracking über Google Bildersuche, die dann weitere Aktionen vorgekommen haben?
Es gibt ja auch Besuchertauschdienste die am anfang helfen könnten.