Es ist wieder Freitag und zum zweiten Mal erscheint in diesem Blog ein Beitrag zum beliebten Webmaster Friday. Wem der Webmaster Friday bisher noch nicht bekannt war, sollte dies schnellsten nachholen da es hier stets wertvolle Informationen von teilnehmenden Blogs gibt. Mitmachen ist daher wünschenswert und wird mit Besucher belohnt.
Outsourcing
Das Thema vom Webmaster Friday handelt diesmal um Outsourcing von Arbeit. Also die Auslagerung bzw. Auftragsvergebung spezieller Arbeiten. Dies können kleinere Arbeiten aber auch komplette Abläufe sein, je nach dem. Man kann so fleißig, talentiert und schnell sein wie man möchte aber irgendwann stößt jeder an seine Grenzen oder bemerkt zu knappe Kapazitäten. Manchmal gilt es auch spezielle Kundenwünsche zu erfüllen, von denen man im Vorfeld weiß, das man nicht über das nötige Wissen oder Begabung verfügt, um diese tatsächlich nachkommen zu können. Auch hier bietet sich Outsourcing an. Im Internet finden sich zu fast allen möglichen Arten von Arbeit, externe Anbieter, Dienstleister und eine schier riesige Menge an Freelancer, die einem jederzeit bestimmte Abläufe abnehmen und verarbeiten. Beste Aussichten für erfolgreiches Outsourcing.
Quellen für kurzfristiges Outsourcing
Die wichtigste Quelle für Outsourcing dürften wohl die Freelancer (Freiberufler) sein, die zudem in der Regel sehr flexibel sind. der Markt ist hier riesig und man hat schnell die richtigen Kontakte gefunden. Das finden eines geeigneten Freelancers, geschieht oftmals über Empfehlungen anderer. Ich habe schon oft in Twitter erlebt, das bei kurzfristigen zu erledigten Arbeiten, der richtige Partner gefunden wurde. Twitter ist also auch eine mögliche Quelle, um Aufträge zu erhalten oder zu vergeben. Aufträge mit engem Zeitfenster, sind für viele Freelancer zwar stressig aber auch lohnenswert. Wer dann noch saubere Arbeit abliefert, gewinnt eventuell einen neuen Kunden. Um neue Kontakte zu knüpfen, ist Twitter ebenfalls eine hervorragende Option. Vieles passiert quasi in Echtzeit wodurch man einen zeitlichen Vorteil gegenüber seinen Mitbewerbern hat. Die Reichweite ist ebenfalls nicht zu unterschätzen.
Quellen für Web Outsourcing
Es gibt zahlreiche Anlaufstellen für diverse Arbeiten. Ich will hier aber nur die spezialisierten vorstellen. Von irgendwelchen Auktion indem letztendlich niemand wirklich profitiert und oftmals kein ordentliches Preis-leistungsverhältnis zustande kommt, nehme ich absichtlich Abstand von.
WordPress – Benötigt man auf Basis von WordPress eine gewisse Masse an Outsourcing, so ist es empfehlenswert, sich in der WordPress Szene mal umzuschauen. Dort finden schnell etablierte sowie Namenhafte Experten, wie Frank Bueltge, Perun oder Sergej Müller die auch über Ihre Blogs zu kontaktieren sind. Vermittlungsmöglichkeiten finden sich auch im offiziellen Deutschen WordPress Forum. Auf internationaler Ebene kann man sich auch auf WordPressFreelance umschauen oder die eigenen Dienste anbieten.
Text und Content Herstellung – Um ein Projekt für den Besucher Interessant, Wertvoll zu machen oder einfach gesagt, einen Mehrwert zu bieten, ist einzigartiger Content sehr wichtig. Content gibt es in zahlreichen Arten: Text, Fotos, Grafiken, eBooks und dergleichen mehr. Text spielt eine recht wichtige Rolle, da dieser durch geschickte Formulierungen und gezieltem Einsatz von verwendeten Suchwörtern (Keywords), eine tragende Rolle für die Suchmaschinen Optimierung spielt. Mittlerweile trifft dies auch immer mehr auf Text Content im PDF Format zu. Allerdings kann der Aufwand für solch guten Content, recht aufwendig sein und bedarf gewisser Kenntnisse in den benötigten Bereichen. Wem diese zum verfassen von Texten fehlen oder schlicht keine Zeit dafür hat, kann diese ebenfalls als Outsourcing in Auftrag geben. Textbroker bietet hier Texte in verschiedene Qualitätsstufen an, die durch eine individuelle Auftragsvergabe vermittelt und erstellt werden. Man kann sich auch direkt an Blogger wenden wenn einem der Schreibstiel und Informationsgehalt zusagt. Nicht wenige sind solchen Schreibaufträgen abgeneigt.
Marketing – Auch hier kann man einen guten Teil Outsourcen, Es gibt mittlerweile dermaßen viele Marketing “Experten”, das ich schlecht einschätzen kann, wer tatsächlich gut arbeitet. Eine interessante Form von Marketing bieten Trigami oder Halimash an. Dort kann man Text Kampagnen in Auftrag geben und für diese Bewerben sich bestehende Blogs. Wer hier eine gezielte Auswahl trifft, der bekommt eine interessante Kombination geliefert: Blogs schreiben über ein Produkt und Verlinken dieses. Also nicht nur reines Marketing sondern auch gezielter Linkaufbau. Dies hat natürlich seinen Preis aber auf lange SIcht gesehen, sicherlich nicht der schlechteste Weg. Ähnliches ist auch für Twitter vorhanden und wird beispielsweise von Magpie* angeboten.
Linkbuilding (Linkaufbau) – Im speziellen wird auf Linkkauf zurück gegriffen. Da es von den Suchmaschinen nicht geduldet wird und Projekte deswegen abgestraft werden können, ist dieser Art von Outsourcing mit einem gewissen Risiko versehen. Linkkauf wird zwar offen durch unterschiedliche Anbieter wie Inlinks oder Backlinkseller beworben, werden aber sehr diskret abgewickelt. So gut wie jede SEO Agentur bietet unter anderem diesen Dienst an, ebenso auch fast alle hier genannten Möglichkeiten von daher lohnt sich sicherlich ein entsprechendes Angebot anzufragen.
Letztendlich lässt sich so ziemlich alles Outsourcen wenn es das Budget zulässt. Vieles kann man zwar auch selber erledigen, ist dann aber bei weitem nicht so effektiv wie gewünscht. Fehler oder Wissenslücken können dabei schnell nachteilige Auswirkungen haben die es unbedingt zu vermeiden gilt.









Ich will ja nicht maulen, tue es aber trotzdem.
Der Artikel ist ja Focus-Niveau. Viel Text ohne Inhalt. Wie wäre es mit ein paar konkreten Links:
- MyHammer
- oDesk
- Guru.com
- Strandschicht
- Projektwerk
- Bodalgo
…
Jaja… nicht maulen, selber bloggen. Ich weiß, ich weiß…
Hallo Horst,
nee ist schon ok so. Kritik hilft mir/uns natürlich weiter.
Ich habe den Schwerpunkt absichtlich auf Web Projekte mit WordPress bzw. CMS gelegt. Daher finden sich auch dementsprechend passende Links zu hauptsächlich Deutschsprachigen Anbieter. Am Webmaster Friday beteiligen sich auch andere Blogs, vielleicht führt ja auch jemand deine Gedanken im Artikel weiter denn dafür ist der Webmaster Friday ja gedacht: Ein Thema – unterschiedliche Meinungen und Perspektiven.
Gruß,
Andreas
Ich habe doch schnell mal eben selbst gebloggt: http://www.abgekliert.de/blog/outsourcing-00237.html
[...] erste Beitrag, der jetzt schon auf Webmasterfrieday freigeschaltet ist, heißt ebenfalls Outsourcing – wohin mit der Arbeit? und ist erschienen auf Bloggerszene.com, einem Blogmagazin von Eisy und Andreas (ehemals WP-Zone). [...]
hmmm…interessantes Thema über das ich auch schon nachgedacht habe.
Ich habe so einige Ideen und Themen über die ich gerne bloggen würde … aber leider fehlt mir einfach die nötige Zeit und Muse dazu.
Ist es da wirklich legitim bei Textbroker einen Text “einzukaufen” .. diesen vielleicht noch zu modifizieren und dann zu veröffentlichen?
Oder ist das besser als gar nicht zu “bloggen”?
Das solltest Du schon ganz alleine entscheiden. Ich denke ein paar Minuten am Tag sollten eigentlich kein Problem sein, man muss ja nicht immer einen Roman schreiben
Bitte nicht vergessen: bei gekauften Texten ist oftmals ein anderer Schreibstil als der eigene ersichtlich.
Gruß,
Andreas
Schreibstil … da hast du auch wieder recht
Es ist schon sehr praktisch, wenn man einen Teil der Arbeit anderen überlassen kann. Wichtig ist eben, dass dabei das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Wenn man gute Arbeit haben möchte, sollte man auch bereit sein, diese entsprechend zu bezahlen. Dann können auch beide Seiten von der Zusammenarbeit profitieren. Schließlich hat man ab einem gewissen Arbeitsaufwand wirklich nicht mehr die Zeit, alles selbst zu erledigen.
Hi, ich habe sehr gute Erfahrungen mit Clickworkers und Textbroker gemacht. Es kommt aber immer sehr stark darauf an um welches Thema es in dem Text gehen soll. Es gibt halt Themen die gehen immer und welche wo man schon mal länger warten muß. Im grunde finde ich outsourcing eine richtig feine Sache, wenn man erst mal seine Autoren gefunden hat, kann man diese ja für nebenarbeit anschreiben. Viele Grüße, Daniel