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	<title>Blogger Szene Magazin - Blogszene.com &#187; Abmahnung</title>
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		<title>Abmahnungen – Mehr als Fragwürdig</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 07:30:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade als ich fast gezwungen war mich mit Facebook auseinanderzusetzen, huschte das Thema zum Webmaster Friday in Twitter über den Bildschirm. Somit rettete Martin mich und ich habe wieder eine Ausrede, mich nicht mit diesen seltsamen Web 2.0 beschäftigen zu müssen. Ein guter Start für einen Freitag? Nur fast denn das aktuelle Thema “<a title="Ich finde Facebook scheisse" href="http://www.webmasterfriday.de/blog/abmahnungen-elendes-uebel-oder-gutes-recht" target="_blank">Abmahnungen – elendes Übel oder gutes Recht?</a>” ist leider nicht gerade als harmlos zu bezeichnen.<span id="more-856"></span></p>
<p>&#160;</p>
<p><strong>Abmahnungen vs. Web 2.0</strong></p>
<p><a href="http://www.blogszene.com/wp-content/uploads/2010/04/ich-finde-facebook-scheisse.jpg"><img src="http://www.blogszene.com/wp-content/uploads/2010/04/ich-finde-facebook-scheisse-150x150.jpg" alt="ich finde facebook scheisse" title="ich finde facebook scheisse" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-859" /></a>
<p><a title="http://www.webmasterfriday.de/blog/abmahnungen-elendes-uebel-oder-gutes-recht" href="http://www.webmasterfriday.de/blog/abmahnungen-elendes-uebel-oder-gutes-recht"></a></p>
<p>Allein in dieser Woche sind gleich drei Fälle von Abmahnungen bzw. Androhungen solcher, die Blogs mehr oder weniger direkt betrafen, in der Blogsphäre bekannt geworden. Es ist schon desöfteren vorgekommen, das kleine private Blogs wegen Nichtigkeiten von großen Firmen abgemahnt wurden. So etwas spricht sich glücklicherweise immer schnell in der Blogsphäre herum. Nicht selten ist die Empörung riesig und die so entstandene Solidaritätswelle, zwang schon so manches International agierendes Unternehmen in die Knie. In Zeiten des Web 2.0 und Sozialen Netzwerken, ist schnelle weitreichende Kommunikation, eine fast unschlagbare Waffe. Vielleicht sogar die einzige realistische Möglichkeit, eine ungerechtfertigte oder Überzogene Abmahnung, gänzlich zu pulverisieren.</p>
<p>Das ist auch der eigentliche Knackpunkt den so manch abmahnendes Individuum unterschätzt hat. Obwohl man weiss, das normalerweise ein paar freundliche sowie bestimmte Zeilen ausreichen würden, setzt man auf eine Abmahnung da hier auch noch finanziell profitiert wird. Das hat vor 3-4 Jahren noch geklappt und keiner hat etwas davon mitbekommen. Diese Zeiten sind aber längst vorbei. Abmahnung werden immer öfters Öffentlich gemacht, inklusive Nennung der Abmahnenden Partei. Ich erinnere mich noch an letztes Jahr, der Fall Trainer Bade oder Jack Wolfskin. Jede Wette das sich die Abmahner nach dem erlittenen Totalschaden erst einmal das Web 2.0 genauer angeschaut haben und wie das überhaupt funktioniert. Denen wird natürlich erst im nachhinein bewusst geworden sein, was da für ein langfristiger Schaden entstanden ist.</p>
<p><strong>Keine Änderungen in Sicht</strong></p>
<p>Die Forderungen, um das Abmahnungswesen erheblich einzuschränken bzw. gänzlich abzuschaffen, gibt es schon seit Jahren. Die einzige Einschränkung gab es bei der Berechnung der Kostennoten und dergleichen mehr. Allerdings ist dies so ausgelegt, das da noch verdammt viel Spielraum vorhanden ist. So richtige Änderung bei den Gesetzen gab es keine. Der Grund ist meiner Meinung nach simpel, eine ganze Branche lebt quasi davon und hat zudem eine starke Lobby die auch in der Politik gut vertreten ist. Die einzige Hoffnung die man haben kann, das in Zukunft aufgrund des Web 2.0 einfach etwas zurückhaltender agiert wird.</p>
<p><strong>Abmahnungen – nicht mehr als ein Kuhhandel</strong></p>
<p>Jeder der schon einmal abgemahnt wurde, kennt den Ablauf. Man könnte schon fast zynisch “spielchen” sagen denn etwas anderes ist es eigentlich nicht. Bei diesem Spiel, sind die Anwälte beider(!) Parteien die Gewinner, immer! Beide Parteien werden bzw. müssen bezahlt werden, von wem ist eigentlich egal. Im Prinzip ist das eigentlich auch OK so. Allerdings ist der Zeitaufwand für die Herren Anwälte, sehr sehr gering. Eine Abmahnung wird in 9 von 10 Fällen aus fertigen Textbausteinen zusammen gesetzt und versendet. Es kommt oft vor, das da hin und wieder mal ein anderer Name in dem Schreiben auftaucht obwohl es an Euch adressiert ist. Da wird sich noch nicht einmal viel Mühe gegeben, außer bei der Kostennote und Streitwert. </p>
<p>Der Streitwert ist für Anwälte sehr wichtig denn daran wird deren Kostennote errechnet. Daher wird auch stets der maximale zulässige (ist sogar geregelt) Streitwert angegeben. Nach einer speziellen Formel mit einem gewissen Multiplikator, der viel Spielraum zulässt, wird das ganze dann berechnet. Oben drauf noch Großzügig Porto sowie Telefonkosten von 20 Euro, fertig. Je nachdem worum es sich in der Abmahnung handelt, kann der eigene Anwalt das ganze noch etwas herunter drücken. Falls Ihr das mal mit erleben solltet, Ihr werdet Euch vorkommen wie auf einem orientalischen Basar. Am Ende wird noch die Unterlassungserklärung (zu Euren Gunsten) modifiziert, bezahlt. Das war es. Makaber? Oh ja, bei 200-500 Euro schon, das sind aber eher “kleine” Abmahnungen. Da besteht auch schon mal die Chance das ganze komplett einzustampfen. Das soll euch aber ein Anwalt erklären, dieser Artikel ist keine Rechtsberatung.</p>
<p><strong>Abmahnung erhalten – Was nun?</strong></p>
<p>Als erstes Ruhe bewahren und sofort einen Anwalt aufsuchen. Nicht warten, Abmahnungen haben immer eine sehr enge Fristsetzung. Das schlimmste was Ihr machen könnt, ist die Abmahnung zu ignorieren oder nicht darauf reagieren. Ist die Frist abgelaufen und Ihr habt nicht Zeitgemäß reagiert, wird es erst richtig teuer für euch. Ich kenne auch Leute, die gehen nicht zum Anwalt. Die kennen sich schon bestens mit diesen Dingen aus und verfassen und modifizieren alles selber. Das sind dann so abgezockte Online Shop Betreiber, die wissen damit umzugehen. Trauriges Tagesgeschäft.</p>
<p>Ist die Abmahnung ungerechtfertigt bzw. handelt es sich um eine Lappalie wegen eures Blogs, wisst ihr ja wie man ein Blognetzwerk nutzen kann. Vorsicht bei Veröffentlichung gewisser Daten der Abmahnung, es gilt sich vorab zu informieren anstatt wild zu posten. Ich empfehle aber jeden, zuerst den Gang zu einem kompetenten Anwalt damit geprüft wird, ob die Abmahnung überhaupt bestand hat. Manchmal lassen es schon Formfehler zu, die eigenen Position erheblich zu verbessern. Eine Erstberatung (schriftlich oder mündlich) beim Anwalt, kostet nicht die Welt. Lasst euch nie wegen einer Abmahnung bange machen üder bezahlt diese ungeprüft. Darauf wird auch sehr oft spekuliert!</p>
<p>Selbstverständlich sitzt der Schreck zuerst mal tief aber wenn ihr kühlen Kopf bewahrt und besonnen reagiert, kommt ihr zumindest mal mit einem blauen Auge davon. Ich sollte auch mal 5400 Euro zahlen, es wurden aber am Ende “nur” 3000 Euro daraus. Es war noch nicht einmal direkt mein Fehler, sondern der von dritten, die die an mich verkauften Lizenzen nicht sorgfältig überprüft hatten. Genauso wenig wie ich, dummerweise. Zahlen muss man dennoch. Unwissenheit schützt nicht vor Strafe.</p>
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		<title>Blogger und der Einfluss auf das Internet</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 07:17:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eisy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Beginne ich jetzt Blogger und Datenschützer gleichermaßen als „einflussreich“ zu bezeichnen, würden mich manche Blogger, aber auch viele Datenschützer am liebsten um die Ecke bringen. Trotzdem, Blogger und Datenschützer haben etwas gemeinsam. Beide besitzen sehr viel Bereitschaft, auf Geschehnisse im Internet aktiv einzuwirken. Datenschützer beispielsweise jammern wegen IP-Adressen, machen den Leuten den Einsatz von Google [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beginne ich jetzt Blogger und Datenschützer gleichermaßen als „einflussreich“ zu bezeichnen, würden mich manche Blogger, aber auch viele Datenschützer am liebsten um die Ecke bringen. Trotzdem, Blogger und Datenschützer haben etwas gemeinsam. Beide besitzen sehr viel Bereitschaft, auf Geschehnisse im Internet aktiv einzuwirken. Datenschützer beispielsweise jammern wegen IP-Adressen, machen den Leuten den Einsatz von Google Analytics schwer und warum? Weil sie oftmals keine Ahnung haben, wie ätzend theoretisch ihre Ansichten sind. Über die Theoretiker und die Folgen der Entscheidungen, hat Andreas auf wp-zone.de bereits näheres im Artikel „<a title="Wie der Datenschutz das Internet ausbremst" href="http://www.wp-zone.de/wie-der-datenschutz-das-internet-ausbremst/" target="_blank">Wie der Datenschutz das Internet ausbremst</a>“ geschrieben.<span id="more-134"></span></p>
<p>Blogger nehmen genau so viel Einfluss auf das Netz. Allein 2009 hat es einige interessante Fälle von Abmahnungen gegeben, in denen Blogger aktiv das vermeintliche Opfer geschützt haben. Geschützt vor hohen Kosten. Dabei haben die Blogger aber oftmals dem abmahnenden Unternehmen geschadet. Nur weil ein Unternehmen durch die Druckwelle der Blogger etwaige Abmahnungen storniert, bedeutet es noch lange nicht, das dass Image vom Unternehmen wieder poliert ist. Unwahrscheinlich ist auch, dass die abmahnenden Unternehmen immer im Unrecht waren.</p>
<p>Eine etwas unüberlegte Herangehensweise – resultierend aus dem Mangel an Kommunikationswillen – rechtfertigt es noch lange nicht, dass Blogger dem Unternehmen direkt Schaden zufügen. Doch meist tun sie genau das, obwohl der abgemahnte Blogger manchmal sogar selbst Schuld trägt. Da spreche ich nicht von Stadt Augsburg, auch nicht von Jako etc. sondern davon, dass einfach nicht jede Abmahnung ungerechtfertigt ist. Leider vergessen viele Blogger ihren Mangel an juristischem Hintergrundwissen und verdrehen dann die Rechtsgegebenheiten.</p>
<p>Datenschützer und Blogger sind aber nicht generell böse. Sonst wüsste ich nicht ob ich lieber Datenschützer, oder besser Blogger sein wollte. Datenschützer tun viel Gutes, Blogger ebenso. Da es hier ein Blogger Magazin ist, gehe ich nicht weiter auf Datenschützer ein.</p>
<p>Gute Taten tun Blogger beispielsweise bei Spendenaktionen. Wir kennen es, es erscheint in den Medien ein tragischer Fall – wie zuletzt der Fall von Joel Rademacher. Joel Rademacher ist erst elf Jahre, kann aber innerhalb von wenigen Minuten jederzeit sterben, weil seine Hauptschlagader im Bauch jederzeit platzen kann. Er lebt mit einer Pulsuhr, muss seinen Puls immer unter 140 lassen und darf entsprechend wenig tun. Über sowas berichten Blogger gern, rufen Menschen zum Spenden auf und tun dabei sehr viel Gutes! Mehr Infos zu Joel Rademacher gibt es auf der <a title="Joel Rademacher" href="http://www.mdr.de/brisant/6938140.html" target="_blank">Seite vom MDR Brisant</a>.</p>
<p>Blogger können aber auch für Unternehmen viel Hilfeleistung bieten und werden nicht immer nur mit Abmahnungen in Verbindung gebracht. Wer nimmt denn an großen und kleinen Blogger-Aktionen teil? Wer berichtet über Twitter-Wandkalender oder über einen SEO-Adventskalender? Blogger! Eben, und in diesen Zügen bietet man dem Unternehmen ein großes Stück Unterstützung für einen eher kleinen Preis. Blogparaden, Gewinnspiele unter Bloggern – sicher, wie auch meine oft – und sämtliche anderen Aktionen. Wem bringt es meist wirklich etwas, außer der Quelle? Kaum jemanden, außer es steht mit vernünftigem Content in Verbindung der auch den eigenen Lesern hilft.</p>
<p>Man stelle sich mal vor, Blogger würde es nicht geben. Internetforen? Bringt meist nichts, denn die Links aus Foren haben nicht wirklich Trust. Außerdem ist die Masse an aktiven, lohnenswerten Foren eher gering. Tweets per Twitter? Bringen einen Effekt für Social-Media, ja, aber keineswegs einen einschlagenden Effekt in Google – heute zumindest noch nicht direkt! Große Medien sind die letzten die sich an jeder Aktion beteiligen würden. Also, was wollen Unternehmen machen, wenn Blogger nicht mehr bloggen? Trigami etc. sind Dienste die gnadenlos verschwinden würden. Vermutlich setzt man auch Dienste wie Teliad auf die letzte Kante vor dem Fall, da eine große Masse an Backlinks die zur Vermietung freistehen, aus Weblogs stammen. Sind Blogger weg, sind auch automatisch einige Unternehmen weg. Der Markt des Online-Marketings müsste sich in diversen Punkten neu orientieren – es gäbe sicher bald eine Lösung – und ohne Blogger, würden Marketingaktivitäten mit hoher Reichweite auch wesentlich mehr Budget erfordern.</p>
<p>In den letzten Wochen hat es einige solcher Marketing-Aktionen gegeben. Wie so eine Entwicklung bei der Anzahl der Backlinks für Unternehmen dann aussieht, zeigt die folgende Grafik. Die Kurve zeigt eine Aktion, die nur wenige Tage lief, aber für das Unternehmen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine Auswirkung hat, die man sonst nur mit einem sehr hohen Gesamtbudget, oder mit einem hohen monatlichen Budget, hätte erreichen können.</p>
<div id="attachment_135" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-135" title="backlinkentwicklung_blogaktion" src="http://www.blogszene.com/wp-content/uploads/2009/12/backlinkentwicklung_blogaktion.gif" alt="Backlinks durch Blogaktion" width="600" height="265" /><p class="wp-caption-text">Entwicklung der Backlinks durch Blogger</p></div>
<p>12 Tage lief die Aktion. Ich werde die weitere Entwicklung der Unternehmensseite in Zukunft noch beobachten. Mal sehen wie die Rankings sich bewegen, aber auch wie sich die Anzahl der Backlinks in den kommenden Wochen und Monaten entwickelt.</p>
<p>Mit der Teilnahme an Aktionen unterstützt man direkt oder indirekt die Entwicklung von Unternehmen am virtuellen und dann auch am realen Markt. Es ist mit uns Bloggern also wie überall im Leben. Die einen brauchen uns, hassen uns aber trotzdem manchmal, die nächsten hassen uns generell, hätten uns aber eigentlich gebraucht. Dann sind da noch die Unternehmen die uns nie brauchen, aber auch nie hassen. Und zuletzt, da sind da noch die Anwälte und Datenschützer <img src='http://www.blogszene.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  die wie Blogger auch, mal böse und mal ganz nett sind. Irgendwie haben wir alle einen großen Einfluss auf die Entwicklung im Internet!</p>
<p><strong>Copyright und Quellverweise</strong></p>
<ul>
<li><a title="Sistrix Toolbox" href="https://tools.sistrix.de/?tid=2469" target="_blank">Sistrix Toolbox</a>* (Auswertung der Backlinkentwicklung)</li>
</ul>
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