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	<title>Blogger Szene Magazin - Blogszene.com &#187; Datenschutz</title>
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		<title>Google Street View &#8211; Deutschlands neuestes Armutszeugnis</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 07:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich mich ja einem anderen Thema widmen, doch die Ereignisse der letzten Tage ließen auch meine Finger nicht wirklich ruhig. So müsst ihr jetzt wohl oder übel den zweiten Beitrag zum Thema Google Street View hier auf Blogszene ertragen. Andreas hatte am Montag ja schon die Debatte um Google Street View kurzerhand zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich mich ja einem anderen Thema widmen, doch die Ereignisse der letzten Tage ließen auch meine Finger nicht wirklich ruhig. So müsst ihr jetzt wohl oder übel den zweiten Beitrag zum Thema Google Street View hier auf Blogszene ertragen. Andreas hatte am Montag ja schon die Debatte um Google Street View kurzerhand zum <a href="http://www.blogszene.com/thema-der-woche-%E2%80%93-google-street-view.html">Thema der Woche</a> erklärt, letztendlich hat mich das dann auch dazu gebracht, ein paar Zeilen zu dem Thema zu verfassen.<span id="more-1474"></span></p>
<h3><strong>Die Provinz, die Politiker und die Bürgerinitiativen</strong></h3>
<p>Mir kommt die Situation momentan doch schon sehr obskur vor. Da haben wir hetzende Provinzpolitiker, welche ihren mit Halbwissen gefütterten Gedanken in aller Öffentlichkeit Ausdruck verleihen, nur um sich irgendwie in das Bild der Öffentlichkeit zu drängen. Man sehe sich nur ein Exemplar dieser Gattung an. Da gibt es z.B. den Datenschutzbeauftragten der Stadt Hamburg – Caspar-, welcher schon im Mai erfolgreich den Stopp der Street View Autos in Hamburg erzielt hatte und nun wieder nicht stillhalten kann und erneut vehement auf den Dienst von Google eindrescht. Langsam habe ich bei dem Herrn Caspar das zarte Gefühl, der Herr führt einen persönlichen Feldzug im Dienste unaufgeklärter Bürger gegen Google Street View, um sich so gut es geht in das Bild der Öffentlichkeit zu drängen und für eine etwaige Wählerschaft Partei zu ergreifen.</p>
<p><a href="http://www.blogszene.com/wp-content/uploads/2010/08/Berlin.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1478" title="Berlin" src="http://www.blogszene.com/wp-content/uploads/2010/08/Berlin-150x150.jpg" alt="Berlin" width="150" height="150" /></a>Weiter gibt es die Fraktion der Bürgerinitiativen, welche vom Alter geplagt und träumend aus vergangenen Tagen der 68er wiederauferlebt, jetzt versucht, an alte Zeiten anzuknüpfen. Es sind genau die, mit perfekt getrimmten Vorgärten und rechtwinklig angeordneten Blumenbeeten aus Formen bestehend, bei dem selbst jeder Mathelehrer vor seinen Pennälern ins Schwärmen gerät. Am deutlichsten ist mir immer noch das Bild von einer Bürgerinitiative, die sich vor ihrem Haus hat ablichten lassen. Freudig strahlend darüber, endlich einmal Gehör zu finden, doch ohne sich dessen bewusst zu sein, dass eine Ablichtung ihrer selbst vor dem eigenen Haus und die Verwendung ihrer Namen zu einem ähnlich schnellen Ergebnis führen würde. Wenn man, ja wenn man überhaupt wissen wolle, wer die Damen und Herren denn sind, wo sie wohnen und welche Telefonnummern sie besitzen.</p>
<h3><strong>Die Farce des Journalismus</strong></h3>
<p>Zudem sehen wir auch eine Presse, die gespalten ist zwischen der Frage nach Persönlichkeitsrechten für Häuserfassaden und 20 Millionen von Überschwemmung bedrohter Menschen in Pakistan. Nun ist es so, dass die Presse über die Dinge schreibt, welche Ihre Leserschaft interessiert und nicht &#8211; wie es eigentlich sein sollte- über Dinge, die ihrer Meinung nach wichtig für eine Aufklärung wären. So war es auch absehbar, dass sich gerade Deutschlands bekanntestes Blatt (mit den vier großen Buchstaben), wie eine wildgewordene Herde Geier über das ihnen vorgeworfene Stück Aas Namens Google Street View stürzte und versuchte, aus jedem Stück Profit zu schlagen. Bedenkt man, dass es gerade dieses Blatt war, welches die detaillierten Todesbilder der Love Parade von Duisburg zeigte, ist es genau dieses Blatt, welches sich jetzt über eine Verletzung des Rechts auf Persönlichkeit für Häuserfassaden brüskiert und wiederrum die aus Halbwissen bestehende Prominenz, sowie Bürger zu Wort kommen lässt, aus welchen Gründen sie ihr Haus verpixeln lassen. Wiederrum absehbar und teilweise verständlich (sofern man sich der Degeneriert- &amp; Einfachheit vieler deutschen Bürgers bewusst ist), war die Tatsache das sich jedes noch so kleines Provinzblatt über diesen bösen Dienst von Google ausließ, ohne dabei auch nur ein Stück Aufklärung zu betreiben. Liest man sich die Artikel durch und achtet auf etwaige Leser- oder Artikelkommentare, stellt man ziemlich schnell fest, dass ein Großteil der Kommentatoren schlichtweg keine Ahnung von dem Dienst an sich hat oder sich und ihre, für den normalen Nutzer von Street View völlig irrelevante Daseinsberechtigung, viel zu ernst nehmen. Die Angst, die Ansicht ihrer Häuserfassade steigere die Gefahr von Einbrüchen, ist ebenso sinnfrei, wie die Annahme, man würde beim Sonnenbaden im eigenen Garten live abgelichtet.</p>
<h3><strong>Der Wandel eines Problems</strong></h3>
<p>Lag am Anfang noch das Problem in der Bereitstellung der Bilder im Internet, wandelt sich das Bild allmählich hin zu dem Thema globaler<a href="http://www.blogszene.com/wp-content/uploads/2010/08/Muenchen.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1479" title="Muenchen" src="http://www.blogszene.com/wp-content/uploads/2010/08/Muenchen-150x150.jpg" alt="München" width="150" height="150" /></a>Datenmissbrauch seitens Google. Ich kann verstehen, wenn einige Menschen bei mit der Tatsache, dass Google Mengen von Daten sammelt, verunsichert sind. Jedoch gilt dieses Faktum als gesondert zu betrachten, denn Google sammelt &#8211; im Gegensatz zu Plänen der Bundesregierung &#8211; keine personenbezogenen Daten. Und der einzige Grund der Datensammlung seitens Google zielt darauf hinaus, den Nutzern der Dienste von Google ein verbessertes und direkt auf sie angepasstes Portfolio an Werbung zu unterbreiten. Denn im Endeffekt ist Google nichts anderes als ein Unternehmen und wie jedes andere Unternehmen ist es auch Google Ziel (man möge es ihnen verzeihen), Gewinn zu erwirtschaften.</p>
<p>Zudem sammelt jeder im Internet befindliche Dienst Daten seiner Besucher und Nutzer. Die einen mehr, die anderen weniger, aber immer mit dem Ziel, die eigenen Inhalte genauer auf ihre Zielgruppe auszurichten.</p>
<h3>Ein Vorreiter im Dunkeln</h3>
<p>Als positiv zu bewerten gilt der Vorstoß unseres Bundesinnenminister Thomas de Maizière. Endlich wagt mal einer, den Mund aufzumachen und die Ideen und Vorhaben seiner Parteigenossen als wenig hilfreich zu bezeichnen.</p>
<blockquote><p>„Eine Fassade heißt Fassade, weil sie der Straße zugewandt ist.“</p></blockquote>
<p>Er erkennt scheinbar als einziger die Folgen einer verschärften Rechtsprechung und nennt diese auch beim Namen. So würde auch die Arbeit der Medien stark unter der Regelung leiden, da ohne ausdrückliche Erlaubnis der Eigentümer, keine Häuser oder Bilder von Personen mehr in den Nachrichten oder Zeitungen abgebildet werden dürften. Und dies würde dann doch einen extremen Eingriff in die Pressefreiheit darstellen.</p>
<h3><strong>Was am Ende bleibt</strong></h3>
<p>Wie dem auch sei, die Debatte über Datenschutz &amp; Google wird mit Sicherheit in den nächsten Tagen wieder verhallen, um erneut im Herbst – wenn die ersten 20 deutschen Städte online gehen – auf ein Neues erklingen. Und schließlich muss für Günther Jauchs Jahresrückblick auch noch genügend Futter vorhanden sein.</p>
<p>Erstaunlich ist, dass die Datenschutzdebatte um einen Dienst, wie Facebook derzeit kein Wort oder eine Zeile mehr Wert zu sein scheint. Auch die immer noch aktuelle Debatte über die Erhöhung des Renteneintrittsalters oder die (bereits überschrittenen) Laufzeiten von veralteten Atomkraftwerken, geschweige denn der Klimawandel, scheinen hierzulande auch keine Rolle mehr zu spielen. Wenn die aktuelle Regierung schon nicht viel schafft, eines kann sie mit Sicherheit: Von aktuellen Brennpunkten ablenken und auf völlig nichtige Themen ablenken. Bravo, Frau Merkel, wieder einmal haben sie es geschafft durch alleiniges Stillhalten von wirklich wichtigen Themen abzulenken.</p>
<p>Letzten Endes bleibt mir nur noch eines zu sagen: „Ich persönlich freue mich auf Google Street View!“</p>
<h3><strong>Kleines Update:</strong></h3>
<p>Wie soeben aus den Medien entnommen, wurde eine Entscheidung bezüglich des Datenschutzes auf den Herbst verschoben, um ganzheitliche Regelungen für alle im Internet befindliche Geo-Dienste zu schaffen. Ich denke, das Kapitel kann gegen Ende des Jahres noch ein sehr Lustiges werden. Es scheint, als hätten die Vertreter des Volkes, die anderen Dienste, wie SightWalk und die Bing-Map entdeckt.</p>
<p>Bildquellen: aboutpixel.de / Marienplatz © Bert Spindler / Berlin-Kreuzberg 61te Ecke © Sonny Müller</p>
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		<title>Thema der Woche – Google Street View</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 07:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Man kommt ja irgendwie nicht an diesem Thema vorbei. Nicht weil es wirklich so richtig Brisant wäre. Nein, es ist die Art und Weise wie diese Diskussion in den Medien geführt wird und mit welchen, teils Haarsträubenden, Argumenten da um sich geworfen wird. Allen voran unsere tollen selbsternannten Experten und Datenschützer, die nun wieder ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man kommt ja irgendwie nicht an diesem Thema vorbei. Nicht weil es wirklich so richtig Brisant wäre. Nein, es ist die Art und Weise wie diese Diskussion in den Medien geführt wird und mit welchen, teils Haarsträubenden, Argumenten da um sich geworfen wird. Allen voran unsere tollen selbsternannten Experten und Datenschützer, die nun wieder ihre Chance sehen und Nutzen, ihr Unwissen publik zu machen. Da dürfen natürlich die Politiker nicht fehlen, die ebenso besonders Sinnvolle Kommentare und Ansichten zur Belustigung stellen.<span id="more-1463"></span></p>
<p><strong>Vom sehen und gesehen werden</strong></p>
<p>Ein riesiger Datenschutzskandal sehen einige in Google Street View Dienst. Jetzt kann doch tatsächlich jeder sich das Haus von irgendeiner Person in Deutschland anschauen. Ja genau, diese Deutschen Häuser mit diesen super gepflegten Gärten, wo der Rasen stets auf 5mm Höhe getrimmt ist, wo die Rosen stramm in Reih und Glied stehen, wo die Hecke bald schon mit einer Lasergesteuerten Heckenschere bearbeitet wird. Unkraut? Weit und Breit nicht zu sehen eben damit JEDER der vorbei kommt, das tolle Haus und Garten auch ja uneingeschränkt bewundern kann. Man zeigt ja gerne was man hat. Besonders in Deutschland. Mein Haus, mein Auto, mein Boot…</p>
<p><strong>Ich sehe was, was Du nicht siehst?</strong></p>
<p><a href="http://www.blogszene.com/wp-content/uploads/2010/08/datenschutz.jpg"><img src="http://www.blogszene.com/wp-content/uploads/2010/08/datenschutz-150x150.jpg" alt="datenschutz" title="datenschutz" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1465" /></a>
<p>Und jetzt wollen genau die Leute, die sonst so pervers Geil auf diese Bewunderung sind, Google Street View verbieten oder eben die Blicke auf das herausgeputzte Haus verwehren. Mal ehrlich, die haben doch einen Knall. Richtig klasse finde ich die Vorschläge, das man auf Antrag/Wunsch, sein Haus in Google Street View unkenntlich machen kann oder soll. Wow, super Idee. Da weiß man als Einbrecher gleich, in welchem Haus man als erstes Einsteigen soll. Scheint dort ja etwas zu holen zu sein, wenn man sich schon so viel Mühe beim verbergen gibt. Aber wenn das so gehandhabt wird, seit so konsequent und stellt auch einen echten Sichtschutz um euer Haus. Keine halben Sachen hier! Sonst macht man sich ja noch Lächerlich. Außerdem sind so ein paar neue Flächen für Sprayer immer eine willkommende Angelegenheit.</p>
<p>Hoffentlich bekommen diese Leute jetzt auch keine Herzattacke wenn ich denen nun erzähle, das man sich deren Häuser schon jetzt sehr genau anschauen kann. Nicht mit Google, da gibt es schon längst andere, die ähnliches bereits ermöglicht haben. Beispielsweise bei Yellowmap.de, Vogelperspektive mit 360° Rundumblick und Zoombar. Kommt der Sache schon ziemlich nahe.</p>
<p>Es ist schon sehr verwunderlich, wie manche Zeitgenossen offenbar noch im letzten Jahrhundert stecken geblieben sind. Manche schlafen bestimmt jede Nacht mit dem Buch 1984 von George Orwell unter dem Kopfkissen ein. Das der Fortschritt auch gute Seiten haben kann, entgeht denen dabei total. Man merkt schon das hier teilweise ein Sommerloch gestopft wird. Allerdings wird hier wieder einmal unnötig Hysterie geschürt und eine ganze Menge Halbwahrheiten oder schlicht dummes Zeug verbreitet. Das kann man dann irgendwann schlecht ignorieren.</p>
<p>Wie seht ihr diese ganze Diskussion um Google Street View? Empfindet ihr es als Verletzung eurer Privatsphäre oder könnt ihr dem ganzen etwas positives abgewinnen? Ist Google Street View für euch überhaupt sinnvoll bzw. von Nutzen? Oder ist es euch total egal? </p>
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		<title>Google Analytics – Ende der Diskussionen?</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 07:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Analytics]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern Abend machte eine Meldung rasend schnell die Runde und dürfte sicherlich viele Aufatmen lassen. Google hat seinen Tracking und Analyse Dienst “Google Analytics” den Gegebenheiten des Deutschen Datenschutzes angepasst. Mit anderen Worten: Google Analytics speichert keine kompletten IP Adressen mehr. Zufriedenstellende Lösung? Google hat die ganze Sache relativ Elegant gelöst ohne das es dadurch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Abend machte eine Meldung rasend schnell die Runde und dürfte sicherlich viele Aufatmen lassen. Google hat seinen Tracking und Analyse Dienst “Google Analytics” den Gegebenheiten des Deutschen Datenschutzes angepasst. Mit anderen Worten: Google Analytics speichert keine kompletten IP Adressen mehr.<span id="more-1055"></span></p>
<p><strong>Zufriedenstellende Lösung?</strong></p>
<p><a href="http://www.blogszene.com/wp-content/uploads/2010/05/Google-Analytics-Plugin.jpg"><img src="http://www.blogszene.com/wp-content/uploads/2010/05/Google-Analytics-Plugin-150x150.jpg" alt="Google Analytics Plugin" title="Google Analytics Plugin" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1056" /></a>
<p>Google hat die ganze Sache relativ Elegant gelöst ohne das es dadurch zu irgendwelchen Beeinträchtigungen der Funktionen von Google Analytics kommt. Allerdings wird es eventuell zu einer Beeinträchtigung der Statistiken kommen denn nun hat der User die Wahl, ob er nun getrackt werden will oder nicht. Google stellt dazu als Lösung ein <a title="Google Analytics Browser Plug-in" href="http://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de" target="_blank">Browser Plug-in</a> zur Verfügung welches bei Benutzung bewirkt, das Google Analytics bei dem Surfer (der den Browser aktuell verwendet) deaktiviert wird. Es ist also ab sofort jedem selber überlassen, ob er von Google Analytics erfasst wird. Eine recht Demokratische Entscheidung die eigentlich allen gerecht werden sollte. Tut sie aber wahrscheinlich nicht oder besser, zur Zeit garantiert nicht. Safari und Opera Browser haben diese Option halt noch nicht. Kommt aber bestimmt noch.</p>
<p>Allerdings sind dadurch immer noch Lücken vorhanden, wenn auch recht kleine. Diese werden aber mit Sicherheit angrenzender Wahrscheinlichkeit die Gegner und selber ernannten Experten sowie Datenschützer in Deutschland auf den Plan rufen. <strike>Ist aber eh alles das gleiche Pack.</strike> </p>
<p><strong>Dramatische Veränderungen in Deutschland?</strong></p>
<p>Eigentlich müsste jeder Webmaster, Seitenbetreiber und Blogger bei der von Google präsentierten Lösung zusammen gezuckt sein. Jetzt kann man zwar wieder Bedenkenlos tracken und Analysieren aber stimmen die Ergebnisse in Zukunft überhaupt noch? Das wird sich zeigen. Ich persönlich werde dieses Plug-in sicherlich nicht installieren denn solche Analysen sind ein sehr gutes Mittel um einen Blog auf seine Besucher Maßzuschneidern. Ich glaube auch nicht wirklich, das eine große Masse dieses Plug-in installieren wird. Es sei denn, die Datenschutzsau wird weiterhin von den falschen Typen mit ihren paranoiden und überzogen Argumenten durch das Dorf getrieben. Wundern täte es mich nicht.</p>
<p><strong>Alles dummes Zeug?</strong></p>
<p>Irgendwie schon aber andererseits auch nicht. Mal kurz Überlegen, Google Analytics macht also nichts mehr mit meiner IP Adresse. Was ist mit den ganzen Affiliate Links, die werden auch durch dritte getrackt. Meine Email, da wird meine IP auch übermittelt und ist viel einfacher und für den Empfänger auszulesen. Kommentare im Blog? Ja, auch da taucht die IP Adresse auf. Jeder Hoster bietet extra ein Webtracking an. Oftmals wird das nicht vom Blog Betreiber gesichert und ist somit für jeden dann einsehbar. Auch da stehen die kompletten IP Adressen drin. Gespeichert und gehostet durch dritte. Wie bei Google Analytics. Und was können wir eigentlich damit noch anfangen außer zur Analyse? Herkunftsland und Stadt bestimmen oder eben den Server bzw. Internet Provider. Alles andere geht nur über juristische Wege.</p>
<p><strong>Google reagiert mit Transparenz</strong></p>
<p>Scheinbar geht Google nach der teils doch recht berechtigten Kritik in die Offensive. Google sorgte gestern mit zwei weiteren, sehr interessanten Meldungen, für Aufsehen. Bei Google Adsense wurden die <a title="Adsense Zahlen" href="http://adsense-de.blogspot.com/2010/05/die-adsense-umsatzbeteiligung.html" target="_blank">Offiziellen Zahlen</a> bzw. dessen Verteilung bei der Umsatzbeteiligung bekannt gegeben. Außerdem wurde Google Streetview Weltweit gestoppt. Der Grund war hier die Tatsache, das WLan Netze mit aufgenommen wurden und bei ungesicherten WLAN Netzen auch Daten eingesehen werden konnte. Das war natürlich alles andere als prickelnd und ein ziemlich dicker Fauxpas. An so etwas hätte man schon eher denken können. Jetzt werden die Street View Wagen umgebaut damit das nicht wieder passieren kann. Bis dahin ist Streetview gestoppt worden.</p>
<p><strong>Verkehrte Welt</strong></p>
<p>Bei dem ganzen Theater um Google, frage ich mich schon manchmal wer hier eigentlich der Schuldige ist? Mit Foursquare lassen sich Tausende im echten Leben via Internet verfolgen, inklusive genauer Ortsbestimmung in Echtzeit. Bei Facebook gehen Millionen mit ihren echten Daten und Vorlieben ganz offen hausieren. Bei dubiosen Internet Gewinnspielen für irgendwelche Apple Produkte, wird freiwillig Name, Adresse und Telefon Nummer angegeben. WLan Netz sichern? Mein Computer ist doch aus, kann ja nichts mehr passieren.</p>
<p>Den ganzen Plunder findet man dann ganz ordentlich, fast schon typisch Deutsch, zusammen getragen und übersichtlich präsentiert, auf einer einzigen Seite mit deinem Namen, Adresse, Bilder und vielen weiteren persönlichen Details auf einer dieser tollen “Personensuchmaschinen”. Ebefalls für alle Zugänglich und einsehbar. Keine halbe Sachen hier. Richtig Super ist auch der Umstand, wenn ein anderer den gleichen Nachnamen hat, genauso “Verantwortungsbewusst” mit seinen Daten sowie Privatsphäre umgeht aber eventuell ein einschlägig Bekannter und Verurteilter Straftäter ist. Da werden dann die Daten von beiden Personen zusammen gewürfelt und schon bist Du auch ein Straftäter, sogar mit passendem Foto. Oder eine verkappte rechtsradikale Gruppierung mit Mitglieder Liste und Fotos. Da taucht auf einmal auch dein Bild auf weil da einer wieder den gleichen Nachnamen hat. Tolle Sache oder nicht?</p>
<p>Ich muss schon sagen, unsere Datenschutzgesetze greifen richtig gut. Die Experten haben auch alle voll die Ahnung. Echt jetzt. Aber die vermeintlich größte Sorge mit Analytics ist scheinbar gelöst. Bei mir macht sich aber dennoch keine Begeisterung deswegen breit. Google ist nicht das Problem.</p>
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		<title>Blogger und der Einfluss auf das Internet</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 07:17:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eisy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Beginne ich jetzt Blogger und Datenschützer gleichermaßen als „einflussreich“ zu bezeichnen, würden mich manche Blogger, aber auch viele Datenschützer am liebsten um die Ecke bringen. Trotzdem, Blogger und Datenschützer haben etwas gemeinsam. Beide besitzen sehr viel Bereitschaft, auf Geschehnisse im Internet aktiv einzuwirken. Datenschützer beispielsweise jammern wegen IP-Adressen, machen den Leuten den Einsatz von Google [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beginne ich jetzt Blogger und Datenschützer gleichermaßen als „einflussreich“ zu bezeichnen, würden mich manche Blogger, aber auch viele Datenschützer am liebsten um die Ecke bringen. Trotzdem, Blogger und Datenschützer haben etwas gemeinsam. Beide besitzen sehr viel Bereitschaft, auf Geschehnisse im Internet aktiv einzuwirken. Datenschützer beispielsweise jammern wegen IP-Adressen, machen den Leuten den Einsatz von Google Analytics schwer und warum? Weil sie oftmals keine Ahnung haben, wie ätzend theoretisch ihre Ansichten sind. Über die Theoretiker und die Folgen der Entscheidungen, hat Andreas auf wp-zone.de bereits näheres im Artikel „<a title="Wie der Datenschutz das Internet ausbremst" href="http://www.wp-zone.de/wie-der-datenschutz-das-internet-ausbremst/" target="_blank">Wie der Datenschutz das Internet ausbremst</a>“ geschrieben.<span id="more-134"></span></p>
<p>Blogger nehmen genau so viel Einfluss auf das Netz. Allein 2009 hat es einige interessante Fälle von Abmahnungen gegeben, in denen Blogger aktiv das vermeintliche Opfer geschützt haben. Geschützt vor hohen Kosten. Dabei haben die Blogger aber oftmals dem abmahnenden Unternehmen geschadet. Nur weil ein Unternehmen durch die Druckwelle der Blogger etwaige Abmahnungen storniert, bedeutet es noch lange nicht, das dass Image vom Unternehmen wieder poliert ist. Unwahrscheinlich ist auch, dass die abmahnenden Unternehmen immer im Unrecht waren.</p>
<p>Eine etwas unüberlegte Herangehensweise – resultierend aus dem Mangel an Kommunikationswillen – rechtfertigt es noch lange nicht, dass Blogger dem Unternehmen direkt Schaden zufügen. Doch meist tun sie genau das, obwohl der abgemahnte Blogger manchmal sogar selbst Schuld trägt. Da spreche ich nicht von Stadt Augsburg, auch nicht von Jako etc. sondern davon, dass einfach nicht jede Abmahnung ungerechtfertigt ist. Leider vergessen viele Blogger ihren Mangel an juristischem Hintergrundwissen und verdrehen dann die Rechtsgegebenheiten.</p>
<p>Datenschützer und Blogger sind aber nicht generell böse. Sonst wüsste ich nicht ob ich lieber Datenschützer, oder besser Blogger sein wollte. Datenschützer tun viel Gutes, Blogger ebenso. Da es hier ein Blogger Magazin ist, gehe ich nicht weiter auf Datenschützer ein.</p>
<p>Gute Taten tun Blogger beispielsweise bei Spendenaktionen. Wir kennen es, es erscheint in den Medien ein tragischer Fall – wie zuletzt der Fall von Joel Rademacher. Joel Rademacher ist erst elf Jahre, kann aber innerhalb von wenigen Minuten jederzeit sterben, weil seine Hauptschlagader im Bauch jederzeit platzen kann. Er lebt mit einer Pulsuhr, muss seinen Puls immer unter 140 lassen und darf entsprechend wenig tun. Über sowas berichten Blogger gern, rufen Menschen zum Spenden auf und tun dabei sehr viel Gutes! Mehr Infos zu Joel Rademacher gibt es auf der <a title="Joel Rademacher" href="http://www.mdr.de/brisant/6938140.html" target="_blank">Seite vom MDR Brisant</a>.</p>
<p>Blogger können aber auch für Unternehmen viel Hilfeleistung bieten und werden nicht immer nur mit Abmahnungen in Verbindung gebracht. Wer nimmt denn an großen und kleinen Blogger-Aktionen teil? Wer berichtet über Twitter-Wandkalender oder über einen SEO-Adventskalender? Blogger! Eben, und in diesen Zügen bietet man dem Unternehmen ein großes Stück Unterstützung für einen eher kleinen Preis. Blogparaden, Gewinnspiele unter Bloggern – sicher, wie auch meine oft – und sämtliche anderen Aktionen. Wem bringt es meist wirklich etwas, außer der Quelle? Kaum jemanden, außer es steht mit vernünftigem Content in Verbindung der auch den eigenen Lesern hilft.</p>
<p>Man stelle sich mal vor, Blogger würde es nicht geben. Internetforen? Bringt meist nichts, denn die Links aus Foren haben nicht wirklich Trust. Außerdem ist die Masse an aktiven, lohnenswerten Foren eher gering. Tweets per Twitter? Bringen einen Effekt für Social-Media, ja, aber keineswegs einen einschlagenden Effekt in Google – heute zumindest noch nicht direkt! Große Medien sind die letzten die sich an jeder Aktion beteiligen würden. Also, was wollen Unternehmen machen, wenn Blogger nicht mehr bloggen? Trigami etc. sind Dienste die gnadenlos verschwinden würden. Vermutlich setzt man auch Dienste wie Teliad auf die letzte Kante vor dem Fall, da eine große Masse an Backlinks die zur Vermietung freistehen, aus Weblogs stammen. Sind Blogger weg, sind auch automatisch einige Unternehmen weg. Der Markt des Online-Marketings müsste sich in diversen Punkten neu orientieren – es gäbe sicher bald eine Lösung – und ohne Blogger, würden Marketingaktivitäten mit hoher Reichweite auch wesentlich mehr Budget erfordern.</p>
<p>In den letzten Wochen hat es einige solcher Marketing-Aktionen gegeben. Wie so eine Entwicklung bei der Anzahl der Backlinks für Unternehmen dann aussieht, zeigt die folgende Grafik. Die Kurve zeigt eine Aktion, die nur wenige Tage lief, aber für das Unternehmen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine Auswirkung hat, die man sonst nur mit einem sehr hohen Gesamtbudget, oder mit einem hohen monatlichen Budget, hätte erreichen können.</p>
<div id="attachment_135" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-135" title="backlinkentwicklung_blogaktion" src="http://www.blogszene.com/wp-content/uploads/2009/12/backlinkentwicklung_blogaktion.gif" alt="Backlinks durch Blogaktion" width="600" height="265" /><p class="wp-caption-text">Entwicklung der Backlinks durch Blogger</p></div>
<p>12 Tage lief die Aktion. Ich werde die weitere Entwicklung der Unternehmensseite in Zukunft noch beobachten. Mal sehen wie die Rankings sich bewegen, aber auch wie sich die Anzahl der Backlinks in den kommenden Wochen und Monaten entwickelt.</p>
<p>Mit der Teilnahme an Aktionen unterstützt man direkt oder indirekt die Entwicklung von Unternehmen am virtuellen und dann auch am realen Markt. Es ist mit uns Bloggern also wie überall im Leben. Die einen brauchen uns, hassen uns aber trotzdem manchmal, die nächsten hassen uns generell, hätten uns aber eigentlich gebraucht. Dann sind da noch die Unternehmen die uns nie brauchen, aber auch nie hassen. Und zuletzt, da sind da noch die Anwälte und Datenschützer <img src='http://www.blogszene.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  die wie Blogger auch, mal böse und mal ganz nett sind. Irgendwie haben wir alle einen großen Einfluss auf die Entwicklung im Internet!</p>
<p><strong>Copyright und Quellverweise</strong></p>
<ul>
<li><a title="Sistrix Toolbox" href="https://tools.sistrix.de/?tid=2469" target="_blank">Sistrix Toolbox</a>* (Auswertung der Backlinkentwicklung)</li>
</ul>
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