Thema der Woche: Blog-Designs – darf’s was kosten?

Verfasst von eisy am 14. Jun 2010 | 15 Kommentare

Keine kostenlosen Themes nutzenWordPress und auch andere Blogsysteme bieten eine solide Grundlage für ein individuelles Blog-Design (Theme, Template, Layout etc.). Mit WordPress 3.0 werden die Funktionen im Standard-Theme sogar deutlich aufgewertet. Zwischen individuellen Header-Grafiken die man nur wechseln braucht, sowie flexiblen Menüs und Sidebars die durch Widgets so unendlich anpassbar sind, steht die Entscheidung wie man sein Weblog optisch am besten aufwertet.

Drei Wege zum eigenen Blog-Design

Standards anpassen – Da jedes System bereits ein sehr gutes Design beim Download ausliefert, kann jeder Blogger dieses Template selbst anpassen und seine individuellen Wünsche einbringen. Besonders bei WordPress sind die Anpassungen sehr einfach. Egal ob im Quellcode der einzelnen Templates, oder über den Adminbereich durch Widgets & Co. Im Prinzip muss man für diese Art der Individualisierung nur in der Lage sein Dinge zu erkennen, die man austauschen kann. Grafiken, Template-Tags usw. Wirklich Erfahrungen in Sachen Programmierung braucht es nicht.

Kostenlose Designs – Individualität kann auch durch kostenlose Designs geschaffen werden. Mit dem einfachen Download jedoch nicht, denn dann ist man nur einer von vielen. Wer kostenlose WordPress Themes oder Designs für Serendipity etc. einsetzt, sollte die Gefahren dieser kennen. Codierte Templates mit verstecktem Code zum Beispiel. Eine in WordPress Themes sehr beliebte Methode um Footerlinks zu verschlüsseln. Auch sonst weiß man nie so recht wo noch Code im Template steckt, den man da nie haben möchte. Vor Download-Verzeichnissen für kostenlose WP Themes ist zu warnen. So schön solche Designs auch sein können, bringen sie nichts wenn sie verseucht sind.

Kostenpflichtige Designs – Wer es exklusiv will, kauft sich entweder per Auftrag ein kostenpflichtiges Design bei einer Agentur oder einem Freelancer, oder er nimmt kostenpflichtige fertige Designs. Premium Themes gibt es an verschiedenen Quellen. Man sollte hierbei aber unbedingt darauf achten, dass die Themes vertraulich geprüft werden. Themeforest beispielsweise bietet Premium Themes nur nach strengster Prüfung an. Somit kann der Blogger sich sicher sein, hier keinen Schad-Code auf den Server zu ziehen. Kostenpflichtige Themes sind immer eine Frage des Preises. Fertige kosten zwischen 25 Euro bis 100 Euro. Exklusive Themes kosten schon mal 200 Euro – 5.000 Euro.

Sicherheit, eine Frage des Preises?

Ganz aus der logischen Perspektive betrachtet, darf man als Blogger eigentlich nur Premium Themes, oder Standards der Systeme einsetzen. Abgesehen davon natürlich selbst individuell angefertigte Themes die den Standards entsprechen. Kostenlose Designs müssten im Prinzip aufgrund der immer häufiger integrierten, codierten Dateien unbeachtet bleiben.

Welchen Weg geht ihr?

Welchen Weg nutzt ihr, um eure Weblogs in schicke Kleider zu stecken? Wählt ihr womöglich Variante 2 und geht das Risiko ein? Habt ihr vielleicht sogar das 100% Fachwissen eure Themes komplett und garantiert von jedem fremden Code zu befreien?

Wie jede Woche stehen euch Kommentarfunktion und Trackbacks zur Verfügung, um uns über eure Vorgehensweise zu informieren. Nach dem guten Start der Fußball Weltmeisterschaft 2010 am letzten Freitag, wünschen wir euch heute einen prima Start in die neue Woche!

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Neu: Blogger-Forum

Dies ist nur ein GravatarAutor: eisy

Dieser Beitrag wurde von eisy verfasst. Er bloggt unter anderem auf eisy.eu und eisy.net. In der Vergangenheit erschien von ihm bereits ein Artikel im Print-Magazin webselling. Das Business-Trendmagazin iBusiness zeigt sich regelmäßig an der Meinung von eisy zu Themen wie Online-Marketing, speziell zu Affiliate-Marketing, interessiert.

  • Website: http://www.eisy.eu

15 Kommentare

  1. Duergy sagt:

    Ich selber nutze kostenlose und passe mir an. Wäre aber auch bereit für Qualitativ hochwertige zu bezahlen. Das Design sollte dann aber auch W3C Valid sein, keine Fehler enthalten, Plugins Supporten etc.

  2. Marco sagt:

    Na, das passt ja zum Thema was ich im Forum eröffnet habe.

    http://forum.eisy.eu/threads/195-Themes-f%C3%BCr-Projekte-selber-erstellen-oder-lieber-kaufen

    Bin auf die Antworten gespannt.

  3. Wäscherei sagt:

    Ich habe für mein WordPress-Firmen-Blog ein sehr “leichtes” kostenloses Theme gefunden und modifiziert. Ich möchte kein unnötiges Geld ausgeben und um einmal anzufangen ist es gut genug. Auf anderen Seiten habe ich tlw. stark am Design gefrickelt…ich kann kein php von daher sind meine Änderungen meist optischer Natur.

    Sollte ich einmal mehr benötigen oder ein richtig professionelles Blog betreiben wollen, so wäre eine Anpassung durch einen Frontender/Designer wohl meine Wahl. Kosten dafür würde ich auf 2-3 Tausend Euro schätzen.

    Generell tendiere ich dazu es erst so billig wie möglich zu machen und wenn man weiß was man will so gut wie möglich..man muss halt auch mal was investieren ;-)

    Sebastian

  4. Wer die Muße hat, kann eigentlich durchaus gut mit einem freien Template fahren. Wer etwas Qualität erwartet, sollte durchaus ein paar Euro in die Hand nehmen. Es ist sicher auch immer eine Frage, wo man her kommt und wo man hin möchte.

    Ich für meinen Teil baue ja nun Templates ohnehin für unsere Kunden, aber der Schuster hat immer die schlechtesten Leisten. Das Redesign liegt schon auf Schiene, bin allerdigns oft mals zu faul für die eigenen (privaten) Sachen was zu bauen ;)

  5. Daniel sagt:

    Ich passe immer das Default-Theme an. Erst lösche ich das komplette CSS, dann pass ich das CSS nach meinen Wünschen an und ändere schließlich noch das (X)HTML. So kriege ich ein 100%ig individuelles und auf meine Anforderungen angepasstes Design. Tip: Es gibt auch “Blank Themes”, die man dann nur noch im CSS anpassen braucht.

  6. shan_dark sagt:

    Also ich habe ein kostenpflichtiges Wootheme – aus folgenden Gründen:
    - Support (den man auch “verlangen” kann im Gegensatz zu Gratis-Themes)
    - geprüfte Qualität auch im Hinblick auf Plug-ins etc.
    - bei meinem Theme war noch maximales Customizing wichtig für Non-Programmierer (das geht vllt. auch bei kostenfreien Themes, aber da ist es selten benutzerfreundlich)

    Ich hab die Entscheidung nicht bereut.

  7. Torsten sagt:

    Ich verwende für Blogs am liebsten WordPress und ein modifiziertes Kubrick-Theme. Die von Daniel erwähnten “blank” Themes sind hingegen ein gutes Fundament, richtig individuelle Blogs aufzubauen.

  8. Andreas sagt:

    Ich verwende für fast alle meine Blogs nur gekaufte Themes. Auf den meisten laufen Themes von Woothemes.
    Mein letzter Kauf war erstmalig Thesis, welches ich im Kamerablog verwende. Es lässt sich recht gut mit Hilfe der Hooks umgestalten. Allerdings muss man sich daran erst gewöhnen. Da tue ich mir im Moment noch etwas schwer damit :-( .

  9. Tanja sagt:

    Ich persönlich nutze eigentlich fast ausschließlich nur meine selbst programmierten Themes. Bis auf eine Ausnahme, da habe ich ein kostenloses Theme umprogrammiert, so dass es meinen Wünschen komplett entsprach.
    Da ich selbst ja auch Theme Programmierungs Leistungen anbiete darf ich erwähnen, dass eine solche für ein einfaches Standard-Theme ca. 6 bis 8 Stunden dauert. Wenn Du das auf die erwähnten 25 bis 100 Euro umrechnest, dann dürfte relativ schnell klar sein, dass man für solche Preise nix exklusives oder gescheites bekommen kann ;-)

  10. Peter sagt:

    Bisher war es doch eher so. Entweder nahm man ein kostenfreien Theme und wer ein wenig mehr wollte optimierte diesen Theme ein wenig oder lies es machen. Hier blieben die Kosten überschaubar.

    Oder man nahm ein kostenpflichtige Theme um wirklich ein Statement zu bringen.

    Diese Lösungen ließen sich auch bei geringen Budget machen.

    Beim kommende WP 3.0 bietet das Standard Theme nun viele Möglichkeiten diese anzupassen. So können viele ohne große Umweg ihr eigene Theme stricken.

    Ob und wie weit diese Verschiebungen mit sich bringen wird, muss erst die Zeit zeigen.

  11. Mac_BetH sagt:

    Also bei mir ist es ein kostenpflichtiges und bin sehr zufrieden damit! Und da es sich um eine Art von Flatrate handelt, man bezahlt einmal (25,- €) und kann alle angebotenen Themes downloaden und benutzen.

    Kann ich nur empfehlen!

  12. Patrick sagt:

    Hallo …
    eine Frage. Kommen meine Trackbacks bei Dir eigentlich an?abe in letzter Zeit einige Probleme mit meinen Trackbacks.
    Bin deinem Aufruf gefolgt und habe auf meiner Seite einen Arttikel zum Thema der Woche verfasst.

    Liebe Grüße
    Patrick

  13. eisy sagt:

    Hallo Patrick,

    leider ist der Trackback bisher nicht angekommen.

    per Hand: http://www.deeblog.de/2010/06/thema-der-woche-blog-designs/

    Vielen Dank für deine Teilnahme bei diesem Thema!

  14. Patrick sagt:

    Vielen Dank für den “Nachtrag” per Hand. Es schein bei mir dann generell ein Problem zu sein. Meine Trackbacks zum jeweiligen Webmasterfriday kommen auch nicht an. Wenn sie jedoch ankommen, landen sie im Spamordner – nicht gerade das gelbe vom Ei.

    Das “Thema der Woche” ist meines Erachtens nach eine sehr schöne Ergänzung zum WMF, zumal hier andere Themenbereiche angesprochen werden. Werde mit dieser Woche dann das dritte Mal daran teilnehmen. Ich hoffe doch sehr, dass mich mein Trackback diesmal erreicht ;-)

    Einen schönen, sonnigen Tag noch.
    Patrick

  15. Crazy Girl sagt:

    @Patrick: Ich hatte vor kurzem das gleiche Problem und nach langer Fehlersuche kamen wir drauf, dass mein Memory Limit von 64M für den Trackback und Pingback Cron zu klein ist. Vielleicht hilft Dir mein Artikel: http://www.crazytoast.de/pingbacks-trackbacks-problem-memory-limit-wordpress.html bei der Fehlersuche. Unten im Update gibt es einen Link zu Stefans Artikel, wo er ganz genau beschreibt, wie man diesem Problem auf die Spur kommen kann.

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