Thema der Woche: Blogeinnahmen und Statistiken

Verfasst von eisy am 03. Mai 2010 | 12 Kommentare

Bestes Aprilwetter liegt hinter uns und immer dann, wenn ein Monat vorbei ist, startet der neue Monat in vielen Weblogs mit den Statistiken. So werden diesen Monat wieder Blogeinnahmen vom April 2010 veröffentlicht und nächsten Monat sind die vom Mai an der Reihe. Monat für Monat, Jahr für Jahr! Bei uns sind die Statistiken natürlich auch dabei. In einem kommenden Blogbeitrag wird Andreas wieder die Zahlen vom April 2010 anschauen. In meinem eigenen Weblog veröffentliche ich diesen Monat auch wieder Statistiken.

Warum veröffentlichen Blogger ihre Statistiken?

Verschiedene Gründe stecken hinter den öffentlichen Zahlen und sicher gibt es noch viele weitere Gründe. Ich kann daher unmöglich jedem Blogger die passende Vorlage mit seinem Grund liefern.

Transparenz

Zum guten Umgangston zwischen Bloggern und Lesern gehört unter anderem eine offene Kommunikation. Transparenz und die damit verbundene Ehrlichkeit die ein Blogger dem Leser gegenüber aufbringen sollte, wird bei vielen Weblogs so weit ausgelegt das Blogger eben auch ihre Statistiken preisgeben.

Statistiken und EinnahmenNeue Werbepartner finden

Mit guten Zahlen macht ein Blogger auf sich aufmerksam. Stammen diese nicht nur aus Traffic-Themen, sondern hauptsächlich aus den Themen, die auch zur eigentlich angesprochenen Zielgruppe passen, sind es gute Voraussetzungen für neue Werbepartner. Interessierte Firmen können mit solch öffentlichen Statistiken gut abschätzen ob sich Werbung lohnt nicht. Immerhin gibt es neben den reinen Besucherzahlen oftmals viele weitere Einblicke.

Feedback & Danke

Der neue Monat ist immer eine neue Gelegenheit um sich bei Lesern und Sponsoren / Werbepartnern zu bedanken. Ohne Leser die auch gern Kommentare hinterlassen, ist das täglich schreiben neuer Artikel nur halb so motivierend. Jedoch schreibt auch nicht jeder Blogger gern zum Nulltarif. Im gleichen Zug kann man über den Artikel mit den Statistiken auch um Feedback zu den letzten Beiträgen bitten. Die Bitte um Feedback ist nicht etwa das Betteln nach Lob, sondern die Verbindung zwischen Blogger und Leser die verdeutlichen soll, dass man mit dem Leser arbeitet.

Zeigen was geht

Oft möchten Blogger auch nur ihren Lesern und anderen Bloggern zeigen welche Möglichkeiten man mit einem eigenen Weblog heute hat. Man kann wirklich Geld verdienen, aber die Statistiken zeigen dann auch oft wie viel Zeit für solche Weblogs im Monat geopfert werden muss.

Neid-Magnet

Leider muss man auch sagen das einige Blogger ihre Statistiken nur deshalb veröffentlichen, damit andere Leute diese „bestaunen“. Dem Blogger gibt dies ein kribbeliges Bauchgefühl, kurze hormonelle Stöße im Körperinneren und einen kurzen Moment im Mittelpunkt seiner selbst. Welchen Wert solche Beiträge haben muss ich nicht weiter ausbreiten.

Thema der Woche – und bei Dir?

Viele Gründe gibt es, aber jeder Blogger baut sich aus den Bausteinen seine eigenen Gründe dafür, warum er seine Statistiken veröffentlicht. Statistiken müssen nicht gleich Einnahmen sein. Denn viele Blogger schreiben nur über ihre eigenen Zahlen / Statistiken ohne dabei ihre Einnahmen zu erwähnen. Im Thema der Woche ist es unser Wunsch, die Gründe von Euch zu erfahren. Warum veröffentlicht Ihr Einnahmen, Besucherzahlen etc. in den Weblogs. Wenn ihr keine Zahlen öffentlich nennt, dann warum nicht? Wir sind sehr gespannt und wünschen Euch eine angenehme Woche sowie einen erfolgreichen Mai 2010.

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Dies ist nur ein GravatarAutor: eisy

Dieser Beitrag wurde von eisy verfasst. Er bloggt unter anderem auf eisy.eu und eisy.net. In der Vergangenheit erschien von ihm bereits ein Artikel im Print-Magazin webselling. Das Business-Trendmagazin iBusiness zeigt sich regelmäßig an der Meinung von eisy zu Themen wie Online-Marketing, speziell zu Affiliate-Marketing, interessiert.

  • Website: http://www.eisy.eu

12 Kommentare

  1. Piet sagt:

    Interessantes Thema! Ich selbst bin ja ein absoluter Statistik-Fan. Bei der Veröffentlichung sieht es aber anders aus. Ich zeige mittlerweile meine Besucherzahlen der letzten Wochen öffentlich, aber das wars dann auch schon fast. Natürlich könnte ich hergehen und das ganze erheblich ausweiten indem ich über alle Veränderungen des Vormonats berichte. Kommentare, Abonnenten, Twitter-Follower, Alexa-Rank, Backlinks uvvm. könnte man monatlich aufbereiten und die Veränderungen der geneigten Leserschaft zeigen. Ebenso die generierten Einnahmen.

    Ich veröffentliche solche Daten aus 2 Gründen nicht. Zum einen wegen Neid & Missgunst, die ich beide schon mehrfach in Form von Kommentaren und Mails erleben durfte. Zum anderen um mir selbst nicht den Druck aufzuerlegen sämtliche Statistiken des Vormonats toppen zu müssen. Denn genau das würde einem ehrgeizigen Fanatiker wie mir passieren wenn ich den Schritt mache weitere Zahlen in die Öffentlichkeit zu bringen.

    Wichtig ist dass jeder selbst seine Zahlen kennt und daraus ggf. notwendige Maßnahmen ableiten kann. Natürlich freue ich mich immer wenn andere Blogs ihre Statistiken veröffentlichen, denn man vergleicht ja schon ganz gerne wie sich andere Projekte entwickeln und man kann häufig etwas lernen wenn man Zahlen & Themen des vergangen Monats begutachtet.

  2. Dominik sagt:

    Auch ich veröffentliche meine Statistiken und Einnahmen. Ich finde das Transparenz wichtig ist. Und Neid ist hier finde ich falsch angebracht. Jeder hat ja die Möglichkeit ein eigenes Blog zu veröffentlichen und daraus etwas erfolgreiches aufzubauen.

  3. Piet sagt:

    @Dominik Du hast sicherlich Recht, Neid ist falsch und nicht angebracht. Trotzdem gibt es ihn, und manchmal wird er leider auch ausgelebt.

    Die Möglichkeit ein Blog aufzubauen besitzt jeder, aber nicht jeder hat auch die nötigen Fähigkeiten dazu. Wenn man dann nach 12 Monaten immer noch im eigenen Saft sitzt, nach eigenen Maßstäben 0 Erfolg hatte und die hübschen Zahlen bei anderen Bloggern sieht kommt leider schnell mal Missgunst ins Spiel.

  4. Enrico sagt:

    Hi Piet,

    war das bei Dir wirklich so schlimm? Also ich veröffentliche das jetzt seit 3 Monaten (ok, meine Einnahmen sind auch eher lächerlich) und hatte genau eine E-Mail die weniger lustig war.

    Da ich eigentlich nur aus Spaß an der Freude blogge stört mich das aber auch nicht weiter, wem es nicht passt der muss mein Blog ja nicht besuchen :D

    Aber gut, wenn es dann wirklich massiv wird kann ich schon verstehen das Du damit aufhörst…

  5. Michael sagt:

    Die Statistiken von meinem Blog veröffentliche ich auch, meine Einnahmen allerdings nicht.
    VG Michael

  6. Piet sagt:

    @Enrico Naja was heißt schlimm? Ich habe solche Daten ja bislang nie veröffentlicht, habe aber trotzdem schon ein paar mal unpassende Mails erhalten bei denen meiner Meinung nach Neid und/oder Missgunst der Antrieb waren. Zwar nicht wegen Blogeinnahmen aber wegen anderer Statistikwerte wie Besucherzahlen und Zahl Kommentatoren die für einen jungen Blog wie meinen ganz ordentlich sind.

    Wenn man dann noch in Gesprächen Sachen wie “Schau mal, der Typ hat letzten Monat 500 Euro Werbeeinnahmen mit seinem komischen Blog gehabt” hört ist eigentlich klar das Missgunst allgegenwärtig ist. Von daher möchte ich es gar nicht darauf anlegen solche Leute zu “provozieren” indem ich weitere Statistiken veröffentliche. Obwohl ich es durchaus könnte, denn ich verstecke auch keinen Goldesel *g*

    Was mir auch schon aufgefallen ist in diesem Zusammenhang, wer Zahlen nennt und dabei Erfolg zeigt der wird kopiert, das brauch ich auch nicht unbedingt. Koche lieber mein eigenes Süppchen :)

  7. Andreas sagt:

    Naja die Kopierer haben aber meistens auch nichts auf dem Kasten. Zudem bist Du denen immer einen Schritt voraus, die orientieren sich ja dann an deinen Blog. Ich kann dich aber dennoch verstehen. Ich persönlich tendiere auch eher dazu, Einnahmen nicht zu veröffentlichen.

  8. [...] Ego ist gut, denn am Ego liegt es oft, dass Neid dann entsteht, wenn andere Leute durch bessere Leistungen als man selbst ihr Geld verdienen. Dann kratzt das am Ego und man gönnt niemanden mehr etwas. Ich muss sagen das ich gerade unter Bloggern im Bereich Marketing diesen Zustand sehr gut kenne. Viele die selbst nicht die Motivation finden, Konzepte soweit umzusetzen das Geld dabei rumkommt, entscheiden sich am Ende dafür die erfolgreichen Blogger mit ihrem Neid zu be-spaßen. Wer solche Leute finden möchte, braucht nur mal intensiv die Berichte der Blogeinnahmen beobachten. Natürlich sind das perfekte Vorlagen für Neid, aber muss man es deshalb gleich übertreiben? Immerhin verdienen sich die Blogger ihr Geld durch ihre Leistungen. Kein Wunder wenn viele Blogger ihre Statistiken nicht veröffentlichen. [...]

  9. Enrico sagt:

    Ok, das kann ich nachvollziehen. Aber ich mache mir da ehrlich gesagt wenig Gedanken drüber, liegt sicher auch daran das ich das Geld nicht zwingend brauche.

    Und wie gesagt, wer ein Problem damit hat das ich ganze 300,- € (http://marketing-gui.de/2010/05/04/das-war-der-april-2010-im-marketing-guide/) für geschätzte 35 Artikel pro Monat bekomme der darf gern weg bleiben.

  10. Andreas sagt:

    Meine Statistiken veröffentliche ich schon hin und wieder, ein wenig Transparenz kann nicht schaden und gerade Stammleser sehen sie ganz gerne – zumindest habe ich den Eindruck.

    Meine Einnahmen hatte ich auch eine Weile veröffentlicht und später wieder eingestellt. Grund dafür waren die oben angesprochenen Neider…

  11. [...] Eisy hat in einem Artikel vor kurzem die Gründe und Motivationen aufgeschlüsselt, warum es sinnvoll sein kann, die eigenen Einnahmen zu veröffentlichen. [...]

  12. Daniel sagt:

    Um ehrlich zu sein veröffentliche ich meine Statistiken weil es alle Blogs tun die ich lese und um den Entwicklungsstand meines kleinen Blogs darzustellen.

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