Mehr als vier Jahre werden es sein, die letztendlich zwischen WordPress 2.0 und WordPress 3.0 liegen. Zum Vergleich: Zwischen WordPress 2.0 und WordPress 1.0 lagen damals nur zwei Jahre. Am 3. Januar 2004 wurde WordPress 1.0 veröffentlicht und bereits Ende 2005 (31. Dezember) erschien dann Version 2.0. Im Jahr 2010 soll der 13. April der Tag aller Tage sein. WordPress 3.0 soll erstmals ohne das Standard-Theme „Kubrick“ veröffentlicht werden und es wird viele Neuerungen gegenüber den Vorgängern geben. Das neue Theme wird den Namen „2010“ haben. Sehr einfallsreich, oder?
WordPress 3.0 schickt aber nicht nur Kubrick in Rente, sondern auch das Projekt WordPress MU (Multi-User) wird mit der dritten Version von WordPress eingestellt. Die Funktionen die man bisher aus WordPress MU kennt, wird man künftig in WordPress 3.0 vereint vorfinden. Beide WordPress-Installationen verschmelzen also zu nur noch einem WordPress, WordPress 3.0. WordPress MU wird innerhalb von WordPress 3.0 aber nicht mehr MU, sondern MS als Namen tragen. Dies bedeutet so viel wie Multi-Site und gibt ein Anzeigen darauf, dass auch WordPress Entwickler längst nicht mehr von einer Blogsoftware sprechen.
13. April 2010 – Release Datum WordPress 3.0
Was davon zu halten ist, nach wenigen Monaten schon wieder eine neue Version zu bringen, weiß keiner. Die Abstände in denen WordPress neue Updates liefert, werden der Blogszene langsam zu kurz. Ständige Sicherungen, ständige Updates, ständiges arbeiten am Code, damit alle Plugins und Anpassungen weiterhin laufen. Es nervt einige Blogger, aber dies ist WordPress natürlich sichtlich egal. Vor kurzer Zeit erst erschien WordPress 2.9 und direkt im Anschluss hat es ein Update auf WordPress 2.9.1 gegeben. Bemerkenswert ist auch, dass WordPress immer wieder Fehler und Sicherheitslücken ausmerzen muss wenn der Release bereits geschah. Leider immer so viele, dass es sich schon gar nicht mehr lohnt, sich auf WordPress 3.0 zu freuen.
Jedem Blogger kann schon jetzt dringend empfohlen werden, bis WordPress 3.0.2 zu warten, da vorher nur ein Schweizer Käse auf dem Server liegt.
Ansonsten ist WordPress 3.0 natürlich wirklich wieder voller neuer Funktionen auf die es sich lohnt, sich zu freuen. Das neue Menü-Management von WordPress 3.0 erlaubt künftig ein einfaches bearbeiten der Menüführung im Frontend. Simple zu steuern über den Adminbereich, wie man es bereits heute von Widgets kennt. Für bestehende Themes muss man dann nur einen entsprechenden „Tag“ ins Template integrieren.
Die Quelle des Videos ist hier: wpdevel
Was haltet Ihr eigentlich von der Update-Politik bei WordPress? Interessant wäre auch zu wissen, wie ihr dazu steht, dass scheinbar immer Versionen mit haufenweise Fehlern herausgegeben werden. Denn wäre es nicht so, würde man weniger Updates nachgeschoben bekommen. Wie lange wartet ihr, bis ihr eine WordPress-Installation auf den neusten Stand bringt?
Antwortet in den Kommentaren, oder seht es als eine Art „Thema der Woche“ und berichtet eure Meinung in eurem eigenen Blog. Setzt einen Pingback oder Trackback hier her, damit eine Sammlung mit euren Meinungen entsteht. Alle gesammelten Beiträgen werden natürlich hier im Beitrag vereint und verlinkt.











Vielleicht sollte man auch mal das Positive sehen. Regelmäßige Updates und Sicherheitspatches, zeigen mir das da ein gutes, schnell arbeitendes Entwicklungsteam dahinter sitzt. Das beide WP Versionen zu einer verschmelzen macht auch Sinn. Die haben damit Ihre Ressourcen neu ausgelegt was WordPress nur zu gute kommen kann.
Sicherlich gibt es auch Anlass zur Kritik, ohne Frage. Aber solche Aussagen, das man erst auf Version 3.02 setzen soll, obwohl man überhaupt keine direkten Einblicke dazu besitzt, halte ich, freundlich gesagt, für sehr mutig.
Wenn man natürlich viele unterschiedliche Projekte auf Basis von WordPress betreibt, können die regelmäßigen Updates natürlich ordentlich in Arbeit ausarten und somit auch nerven. Das Problem hätte man dann aber auch mit jeder anderen Software.
Man kann dies sicher aus zwei Perspektiven sehen und ebenso kann man den ganzen Updates auch zwei paar Schuhe anziehen. Denn viele Updates in kurzen Abständen zeigen zwar eine aktive Entwickler-Community hinter der Software, sind aber gleichzeitig auch ein Zeichen für eher lückenhaftes Arbeiten. Denn sonst würde man diese Menge an Updates nicht brauchen.
Mal ehrlich, manche Abstände wie beispielsweise 2.9 auf 2.9.1 sind wirklich arg entmutigend. All dies soll aber keinesfalls WordPress als schlechte Software hinstellen. Die Diskussion bezieht nur eben auf die Qualität der einzelnen Release-Versionen. Mutig hin oder her, es wird keine 12 Wochen dauern, dann ist nach WordPress 3.0 auch WordPress 3.0.1 draußen.
Nun ich bin da eigentlich ganz zufrieden mit den Updates. Es fehlt halt auch einfach an den Resourcen bei so einer doch kostenlosen Softwaren ein ausgiebiges Bug-Fixing zu betreiben. Die meisten Fehler findet man auch halt eben nur in einem tatsächlichen Blogbetrieb. Alles 100% perfekt programmiert zu haben ist gar nicht mehr möglich. Dafür muss man auf Sicherheitsupdates aber auch nie wirklich lange warten.
Da hat man ja wieder einen Grund ein Update zu machen, ob allerdings gleich in der 3.0 Version? Wohl ehr nicht. Doch welche Blogsoftware wäre eine reelle Alternative? Serendipty? Evtl sollte man dann doch mit dem Update warten.Und die 3.0 WP-Version ersteinmal testen.
Erstens finde ich diese Sicherheitsupdates gar nicht mal so schlimm. Zeitaufwand diese zu machen? Maximal 15 Minuten einschließlich Sicherung der Datenbank.
Was sollte eure Meinung die WP Entwickler den machen wenn sie ein Leck entdecken? Einfach ein paar Monate warten, weil manche User es wohl zu viel ist mal ein kleine Update zu machen?
Bedenkt mal wie oft Windows ein Patch bekommt. Somit ist diese Frage eigentlich schon beantwortet.
Die neue Version 3.0 wird aber nicht in April kommen zumindest nicht in eine endgültige Version. Meist dauert es 6 Monate zwischen zwei Versionen und so wird es auch dies mal sein. Ich erwarte 3.0 in Juni.
Hier müssten die WP Entwickler ein wenig ehrlicher sein und nicht immer mit unpassende zeitpläne kommen.