Das Thema vom Webmaster Friday in dieser Woche, liegt sehr dicht an unserem eigenen Thema der Woche. Das macht deutlich, wie sehr sich Blogger mit dem Sinn und Zweck eines RSS Feed in den letzten Tagen beschäftigt haben. Auch wir haben da jeder eine eigene Meinung zu und werden nun erstmalig, gemeinsam einen Artikel dazu verfassen. Frisch nach dem Motto, zwei Meinungen – ein Wort.
RSS Feeds – gezielt verwenden oder als Zukünftiger Vertriebskanal aufbauen
Ich gehöre wahrscheinlich zu den wenigen, die den Email Klient Thunderbird als Feed Reader benutzen. Für mich eine sehr komfortable Sache und in Verwaltung sowie Handhabung eine gute Lösung. Je mehr ein Desktop Programm thematisch erledigen oder übernehmen kann umso besser. Morgens beim ersten Kaffee Emails und die wichtigsten Feeds durchlesen, ist ein fester Bestandteil. Die Feeds die ich abonniere, sind zu gut 100% Full Feeds, also ungekürzte Feeds sowie zu gut 90% Englischsprachig. Was Nachts aufgrund der Zeitverschiebung veröffentlicht wird, bekomme ich also jeden Morgen frisch auf den Tisch, so verpasse ich kaum etwas.
Warum ich nur so wenige Deutschsprachige Feeds abonniert habe, dürfte der ein oder andere bereits ahnen. Über Artikel Updates aus dem Deutschsprachigen Raum, informiere ich mich hauptsächlich via Twitter. Mittlerweile ist in Twitter die Informationsverbreitung so dicht, das kaum noch etwas was wichtiges durch die engen Maschen schlüpft. Die recht wenigen von mir abonnierten Deutschsprachigen Full Feeds, sind auch eher eine Notlösung denn manche Blogs haben wirklich tolle Berichte die leider ziemlich Stumpf mit haufenweise Werbung zugeknallt sind. Das stört irgendwann ungemein beim lesen. Wenn der Blog dann keinen Full Feed als Alternative dazu anbietet, hat sich der Fall für mich sofort erledigt. Nicht falsch verstehen, Werbung in Blogs oder auch in Feeds via Textlinks zu Partner Programmen oder ähnlichem, sind vollkommen in Ordnung. Manche übertreiben es leider und dann bleibt der Spaß auf der Strecke.
RSS Feeds halte ich immer noch für wichtig aber nicht mehr so bedeutend wie vor gut zwei Jahren. Allerdings könnte sich das ganze auch wieder zugunsten von Feeds in naher Zukunft ändern, da speziell beim mobilem Surfen via Smartphone, ein Full Feed viele Vorteile bringt. Ich bin mir ziemlich sicher, das es nicht lange dauern wird, bis jemand einen Weg findet, eben diese Feeds, gezielt auf Smartphone User zu Monetisieren (vielleicht schon passiert, bin kein großer Handy Fan). Oder ist tatsächlich noch niemand auf die Idee gekommen, einen für Smartphones spezialisierten Blog zu starten und anhand des Feeds, gezielt Apps zu Vermarkten? Hoppla, ein RSS Feed als Vertriebskanal. Wer hat da eben noch gerufen RSS Feeds seien unwichtig?
Andreas
Okay, wie ihr nur unschwer überlesen konntet, ist Andreas genau der Typ von Feedleser, der ich nicht bin. Ich verkörpere sozusagen das genaue Gegenteil. Andreas ist mit Thunderbird als E-Mail-Client unterwegs und sammelt darin auch die Feeds ein. Viele machen das ja eigentlich mit Outlook oder mit einem speziellen Feed-Reader. Heute sammeln ja auch zahlreiche Leser die Feeds schon auf dem Smartphone – oder dem Hype-Ei-Phone – und lesen dort alles über mobile Endgeräte. Ich für meinen Teil, ich weigere mich komplett. Ja ich stell mich der Wahrheit: „eisy liest keine Feeds“. Wenn ich sage „Keine“ meine ich das auch so. RSS-Feeds sind mir egal. Die interessieren mich nicht die Bohne, außer ich binde mal wieder einen in die Facebook-Fanpage ein.
E-Mails, das eigene Weblog, Twitter, Facebook, YouTube, Xing, iBusiness, Print-Magazine (Webselling, t3n, Webstandards), und Skype. Ehrlich Leute, soll ich mich zerteilen? Ich kann unmöglich auch noch Feeds in einem Feedreader sammeln. All diese Dinge die ich aufzählte, erledige ich möglichst innerhalb der ersten Stunde des Tages. Das eigene Weblog, E-Mails und Twitter gehen dann über den ganzen Tag mit. Wichtiger sind aber unternehmerische Aufgaben, denn diese nimmt mir keiner ab, wenn ich in der Zeit Feeds lese.
Aktuelle Nachrichten bekomme ich per Twitter, Facebook und Google News mit. Ich brauche keinen Feed-Reader. Ich habe solch ein Kram aber mal ausprobiert. Glaube 2008 … für ca. 2 Monate … dann hatte ich keine Lust mehr die Nachrichten (Feeds) immer zu löschen, also habe ich das Teil komplett deinstalliert.
Für mich sind Feed-Reader einfach zu zeitintensiv. Denn wenn ich Artikel vorliegen habe die mich interessieren, will ich die auch lesen. Habe ich einen Feed-Reader, will ich keine Feeds verpassen und diese immer dann lesen, wenn sie auch reinkommen. Das geht aber nicht, denn Leute, ich muss auch noch arbeiten! Ob Full-Feed oder nur Headlines, ob Snippets oder Muppets, mich begeistert das nicht.
Ich habe ja gesagt, das Gegenteil von Andreas.
Ich freue mich auf eure Kommentare zu unserem ersten gemeinsamen Artikel, der unterschiedlichere Meinungen nicht hätte zeigen können!
Bzgl. der Zukunft von Feeds: Keine Ahnung!
Beste Grüße … eisy …









[...] bisherigen Beiträge zum Thema gibt’s bei: duergy.de, blogszene.com, blogprojekt.de var szu=encodeURIComponent(location.href); var [...]
Ich habe eine Frage an eisy: Tweets zu lesen ist doch im Grunde nichts anderes als RSS-Feed-Einträge. Nur sind diese oft langsamer, haben aber dafür den Filter durch die Community. Meinst du nicht, dass es sich gerade für Blogger lohnen könnte aktuellste News von wichtigen und/oder verwandten Blogs als erster zu bekommen?
[...] Blogger von Bloggerszene.com schreiben auf Webmaster Friday: Wie wichtig sind RSS-Feeds? darüber, wie sie persönlich RSS Feeds nutzen. Andreas nutzt RSS intensiv. Er aboniert mit [...]