Unbestritten, Netzwerke wie Twitter und Facebook kosten Zeit. Bringen aber auch Traffic, wenn man es richtig einsetzt. Um Twitter oder Facebook als Blogger einzusetzen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Viele Blogger suchen natürlich gleich nach passenden Plugins. Möglichst alles automatisieren, nur nicht persönlich pflegen, das würde Zeit kosten. Beiträge direkt per Plugin auf Twitter veröffentlichen.
Macht das Sinn? Bedingt! Beiträge automatisiert auf Twitter zu veröffentlichen bedeutet eine gewisse Distanz zum Leser herstellen. Blogger können zu viel Distanz zum Leser aber absolut nicht gebrauchen. Immerhin bedeutet eine zu große Distanz nicht selten auch ein Vertrauensverlust. Was bringen alle Beiträge also auf Twitter, wenn diese nicht mehr beachtet werden. Da hilft es auch nichts, wenn man mehr als 1.000 Follower besitzt.
Blogger müssen sich selbst auf Twitter einbringen. Tweets müssen manuell geschrieben werden, man muss auf Fragen eingehen, muss Tweets von anderen Benutzern weiterleiten (Retweet) und natürlich auch auf die Tweets eingehen. Mitmachen ist angesagt, dann klappt es auch mit dem Erfolg auf Twitter.
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Wer als Blogger auf Twitter verzichtet, verzichtet jeden Monat freiwillig auf mehrere hundert, ja gar weit über 1.000 Besucher auf seinem Weblog. Das ist nicht gesponnen, sondern die Realität. Natürlich eingeschränkt, denn man muss dafür auch auf Twitter seinen Hintern etwas bewegen. Ohne Fleiß kein Preis <- alt und ausgelutscht, aber in dem Fall eben Fakt!
Besucher die von Twitter auf eine Website kommen, haben oft auch Interesse am Thema selbst. Der Traffic von Twitter ist bei vielen Themen sehr hochwertig. Man muss natürlich bei den Followern auch die richtige Zielgruppe erwischen. Ein Tweet über die nächste Zinsänderung im Girokonto-Vergleich bringt nicht viel, wenn die Follower meist an Themen rund ums Bloggen interessiert sind. Wenn man aber die richtigen User erwischt, ist der Traffic klasse.
Seit dem 15. März 2010 erreichte Blogszene.com gemessen bis gestern allein 666 Besucher über die Domain twitter.com. Da sind die Clients die man für Twitter gern verwendet noch gar nicht dabei. Hochgerechnet also über 1.200 Besucher pro Monat, wenn man die Frequenz und Themenwahl der Beiträge etwa identisch lässt. Über 1.200 Besucher die Blogszene.com fehlen würden, wenn Twitter nicht wäre. Wenn man bedenkt, dass dies fast 25% vom derzeitigen Traffic sind, dann möchte man nicht verzichten. Genaue Zahlen von Blogszene gibt es übrigens erst morgen.
Twitter ist für Blogger sehr wichtig. Ein ähnliches Vorgehen kann auch auf Facebook und anderen Social-Networks angewendet werden. Jedoch muss man seine Strategien (wenn man welche besitzt) immer auf die aktuellen Gegebenheiten anpassen. Einer der wichtigsten Punkte im Umgang mit den heutigen Netzwerken ist aber die Fähigkeit sich anpassen zu können. Wer sich und seine Projekte im heutigen Web nicht anpassen kann, dem bringt auch Twitter & Co. kurz- und langfristig kein Erfolg.
In diesem Sinne, war das eine kleine Anregung, wie wichtig Twitter wirklich für Blogger ist.







Na dann wollen wir mal FOLGEN. Danke @Selbstaedig mal wieder ein toller Link.
Hallo,
um Traffic zu generieren eignen sich Twitter und Co. immer weniger, die Zahl der Klicks auf einen Link ist doch deutlich gesunken. Liegt aber natürlich auch an der Qualität und vor allen Dingen der Frequenz eingestellter Nachrichten.
Entweder man setzt auf Masse und twittert sehr viel oder man beschränkt sich auf einige wenige, wirklich lesenswerte Tweets. Beides kommt trafficmäßig tatsächlich fast aufs Selbe raus…
Grüße
Gretus
Schöner Artikel, der wirklich alles beinhaltet. Manche Blogger könnten sich davon eine Scheibe abschneiden…
@Gretus
Du vergisst aber einen wichtigen Faktor: den ReTweet.
Genau dieser macht das ganze wieder wett. Das erleben wir hier schon seit Tagen worüber wir natürlich auch Froh sind.
Wie gut das in der Realität auch funktioniert, kann man Morgen anhand unserer Statistiken sehen, die wir dann veröffentlichen werden.
Wer nur die eigene Seite oder Artikel via Twitter verbreitet und dabei alle anderen ignoriert, kommt eben nicht weit.
Eine gute Timeline bringt sehr viel. Gutes Beispiel: http://twitter.com/wpSEO
Respekt vor der Anzahl an Besuchern von Twitter! Die Anzahl an Besuchern des Webstandard-Blogs ist deutlich höher als die hier, aber in Sachen “Twitter-Traffic” schlägst du mich um Längen.
Hallo,
in der Tat ist es eine Menge Twitter-Besucher, wobei man sicherlich nicht drumherum kommt, mehr manuell zu twittern. Das bedeutet, jeden Tag zwitschern, was auch schon wieder sehr zeitaufwendig ist. Ich kann mich noch entsinnen, dass es anfangs um einiges mehr Twitter-Zugriffe auf das Blog gab als mit dem TwitterFeed. Aber gut, da sollte man vll. eine harmonierende Mischung aus Bloggen und Twittern herausfinden. Falls man massenhaft Freizeit hat, ist manuelles Zwitschern eher zu empfehlen.